Stadtgarten: Gefährliches Totholz entfernt

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Per Hubwagen mussten die Mitarbeiter der Stadt das Gehölz entfernen. ▪

NEUENRADE ▪ Für Verdruss sorgten die Linden in der Straße „Am Stadtgarten“ immer mal wieder. Bei stärkerem Wind machte sich morsches oder angebrochenes Astwerk selbständig und fiel auf darunter parkende Fahrzeuge. Das kam gelegentlich vor, hieß es gestern bei der Stadt.

Da galt es zu handeln, wohl auch, um die Gefahr zu bannen und so Schadensersatzansprüche zu vermeiden.

Der Parkstreifen war zunächst für einige Tage mit Flatterband abgesperrt worden. Am Donnerstag sodann ging einen Kolonne des städtischen Baubetriebshofes ans Werk. Mit dem Hubkran ins Geäst. Die Kronen wurden in Form geschnitten und das dann noch vorhandene Astwerk von „verdächtigem“ Holz befreit. Unten angekommen, wurde das marode Holz sogleich in einen Riesenschredder eingeführt, der in Sekundenschnelle Holzmulch daraus machte. Wie Klaus Peter Korte, Mitarbeiter beim städtischen Bauamt, berichtete, wurden die Bäume auch wegen der baldigen Großveranstaltung – das Gertrüdchen naht – beschnitten. Nicht nur die Bäume entlang des DRK-Gebäudes wurden coupiert. Auch im Stadtpark wird und wurde an den Bäumen (dort stehen Eichen) gearbeitet. Hier wurden etliche Kronen gelichtet. Der Hubwagen, der dabei zum Einsatz kommt, ist ein Leihgerät. Wie Korte weiter erläuterte, wird der Baumbestand in der Stadt zweimal jährlich kontrolliert. Die Bäume werden gesichtet, wenn sie belaubt sind und einmal, wenn sie unbelaubt sind. Das ist Pflicht.

Neben der möglichen Gefahr durch die Bäume steht der Erhalt im Vordergrund. In Zweifel fällen, ob denn ein Baum noch standfest ist oder nicht, wird ein Gutachter hinzugezogen, der per Bohranalyse dann zu einem entsprechenden Urteil komme, berichtete Korte. ▪ vdB/toe

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