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Heimatpreis der Stadt Neuenrade: Das sind die Gewinner

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Von: Michael Koll

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Den Heimatpreis 2021 verlieh Bürgermeister Antonius Wiesemann (Dritter von rechts) an den SGV Neuenrade. Als Zweit- beziehungsweise Drittplatzierte durften sich auch die Vertreter des Kunstfensters und des Altenaffelner Zirkels über Preisgelder freuen.
Den Heimatpreis 2021 verlieh Bürgermeister Antonius Wiesemann (Dritter von rechts) an den SGV Neuenrade. Als Zweit- beziehungsweise Drittplatzierte durften sich auch die Vertreter des Kunstfensters und des Altenaffelner Zirkels über Preisgelder freuen. © Koll, Michael

 Zum dritten Mal hat die Stadt Neuenrade den Heimatpreis verliehen. Insgesamt 5000 Euro aus einem Landes-Fördertopf – verteilt auf drei Platzierungen – wurden dabei ausgelobt. „Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr mehr Aspiranten als Plätze“, freute sich Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU) über eine offenbar steigende Akzeptanz der Auszeichnung.

Neuenrade - Alle nicht berücksichtigten Projekte, Initiativen und Vereine ermunterte das Stadtoberhaupt bei der Preisübergabe am Donnerstagabend im Hotel Kaisergarten um eine erneute Bewerbung im kommenden Jahr, denn eine vierte Auflage der Prämierung ehrenamtlichen Engagements vor Ort stehe bereits fest.

Die Jury – der Hauptausschuss der Stadt – hat dafür votiert, den auf einer Idee des vormaligen Ortsvorstehers Andreas Wiesemann-Hesse fußenden Altenaffelner Zirkel mit dem dritten Preis zu bedenken. 1000 Euro Preisgeld nahmen stellvertretend die Vorstandsmitglieder Björn Rapp und Hermann-Josef Voß entgegen. Sie erinnerten daran, dass der Zirkel einst anlässlich des 700-jährigen Bestehens des Neuenrader Stadtteils im Jahr 2013 aus der Taufe gehoben worden war. Seither arbeite der Zirkel projektbezogen.

Bürgermeister Wiesemannn lobte: „Der Altenaffelner Zirkel hat Orte der Begegnung geschaffen und Menschen bei Veranstaltungen zusammengeführt.“ Weiter hob der Erste Bürger der Stadt hervor: „Die Dinge, die vom Zirkel initiiert werden, leben auch noch lange weiter. Das ist das Besondere.“

Den zweiten Preis und somit 1500 Euro gingen an das Kunstfenster in der Alten Apotheke. Wiesemann erläuterte: „Die Kunst, die dort gezeigt wird, kommt aus ganz unterschiedlichen Genres – von der Malerei über die Musik bis hin zur Literatur.“ Der Bürgermeister unterstrich: „Die Erste Straße wird mit den Kunstfenster-Installationen belebt.“

Die Initiatoren Bernd Buntenbach und Irmhild Hartstein bekräftigten, die Kunstfenster-Aktionen auch im kommenden Kalenderjahr weiterführen zu wollen. Hartstein betonte überdies die Bedeutung von Kunst und Kultur gerade in Zeiten einer Pandemie und ermunterte die Stadt, diese auch weiterhin zu fördern.

Der mit 2500 Euro dotierte Hauptpreis ging an die Abteilung Neuenrade im Sauerländischen Gebirgsverein (SGV). Entgegen nahmen diese Prämierung Gudrun und Horst Sulzer. Sie berichteten, dass der SGV Neuenrade in den zurückliegenden zwei Jahren – entgegen dem Trend bei anderen Vereinen – einen enormen Zulauf erfahre. Die Zahl der Mitglieder sei signifikant angestiegen.

Laudator Wiesemann lobte: „Der SGV hat über Jahre hinweg viele Dinge angepackt und dabei auch oft Kinder und Jugendliche mit einbezogen.“ So sei die Ausweisung eines barrierefreien und somit besonders familienfreundlichen Wanderweges „für mich besonders beeindruckend“, nannte das Stadtoberhaupt ein Beispiel.

Alles in allem befand der Bürgermeister: „Alle drei heute gewürdigten Projekte sind solche, die man einfach nur unterstützen muss.“

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