Betreuer für die Szene-Treffpunkte gesucht

Die Stadt Neuenrade sucht jemanden für die aufsuchende Jugendarbeit. - Foto: von der Beck

Neuenrade - Die Stadt Neuenrade sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Sozialpädagogen oder einen Sozialarbeiter. Halbtags soll sich der neue Stelleninhaber um Jugendliche kümmern.

Hintergrund ist der Weggang des Vorgängers, Christian Wulf. Der hatte bei der Stadt Neuenrade sein Anerkennungsjahr absolviert, sich dort um die aufsuchende Jugendarbeit gekümmert. Die Stadt Neuenrade wurde ihren Quasi-Streetworker wieder los, weil der nach Balve ging. Dort trat er zum 1. August die Stelle als Leiter des Jugendzentrums an. Sein Jahr in Neuenrade war zum 30. Juni ohnehin zu Ende. Und wie Hauptamtsleiter Dierk Rademacher seinerzeit berichtete, hatte man sich schon nach Möglichkeiten umgesehen Christian Wulf weiter zu beschäftigen.

So manche Stellenkonstruktion war in der Vergangenheit schon ersonnen worden. So wurde gar eine Stelle interkommunal ausgeschrieben, der Stelleninhaber hätte sich auf drei Kommunen verteilen müssen. Da gab es gar eine Bewerbung, doch der Stelleninhaber sprang im letzten Augenblick ab. Dann gab es eben die Konstruktion mit Christian Wulf, der im Anerkennungsjahr war. Er machte sich offenbar gut, präsentierte im Fachausschuss eine Zwischenbilanz aus seiner Arbeit als Quasi- Streetworker, eine Analyse der Situation in Neuenrade. Er kam demnach gut an beim Großteil der Jugendlichen, fand Zugang.

Nun sucht die Stadt eben eine Alternative und hofft sie in dem Bewerber um die zunächst auf ein Jahr befristete Halbtagsstelle zu finden. Das Aufgabengebiet ist klar umrissen: „Arbeitsschwerpunkt ist die Betreuung von Jugendlichen an mehreren Szene-Treffpunkten im Stadtgebiet in Form von bedarfsorientierten Angeboten und Projektarbeit – mit Anbindung an das Städtische Jugendzentrum“.

Doch auch Bewerbungen von Jahrespraktikanten für vergleichbare soziale Berufe sind erwünscht.

- Von Peter von der Beck

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