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Fachkraft fürs Neuenrader Jugendzentrum gesucht

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Das Jugendzentrum Neuenrade. Für die Jugendarbeit ist die Stadt derzeit auf der Suche nach weiteren Fachkräften.

Neuenrade - Bei der Stadt Neuenrade ist Bürgermeister Antonius Wiesemann auf der Suche nach einer weiteren Fachkraft für das Jugendzentrum Neuenrade.

War man zunächst glücklich gewesen, gerade erst eine zweite Kraft neben Ann-Kristin Behling (Berg) gefunden zu haben, so hat sich das inzwischen wieder erledigt. Die erst in diesem Frühjahr neu hinzugekommene Fachfrau und die Verwaltung trennten sich wieder – einvernehmlich.

Diese zweite Stelle – gesucht wird eine Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin oder ein Sozialpädagoge – wurde rasch wieder ausgeschrieben: bis zum 1. September mussten die Bewerbungen eingehen.

Die Stadtverwaltung hängte sich rein, startete eine weitreichende Kampagne, nutzte die einschlägigen Portale und Es gab auch tatsächlich Bewerbungen. Derzeit findet die Personalauswahl statt, bestätigte Frank Staffel vom Personalamt der Stadt.

Gesucht wird auch einen weitere Kraft für die mobile Jugendarbeit – für 20 Stunden. Dabei soll jemand projektbezogen und sozialraumbezogen arbeiten. Die Personalsuche gestaltet sich auch höchst schwierig, denn die Stadt Neuenrade ist nicht der einzige potenzielle Arbeitgeber für diplomierte Sozialpädagogen.

Freie Stellen gibt es viele

Frank Staffel, stellvertretender Leiter des Haupt- und Personalamtes, berichtet von einem arbeitnehmerfreundlichen Markt. In der Tat: Wer einen Blick in die Jobbörse der Arbeitsagentur wirft, staunt angesichts der beruflichen Möglichkeiten: Allein im Umkreis von 50 Kilometern gibt es 200 Stellenangebote.

Zudem sei das Spektrum dieses Berufsbildes ausgesprochen weit gefasst und Jugendarbeit sei nur ein Aspekt dieses Berufsbildes. Die zweite Fachkraft neben Ann-Kristin Behling soll bei der Planung und Durchführung der Angebote des offenen Treffs mitwirken.

Sie sollte Erfahrung haben und das vielseitige Freizeitangebot für Jugendliche mit entwickeln. Eigeninitative sollte die neue kraft mitbringen, die Bereitschaft zur Arbeit am Nachmittag, an Wochenenden und in den Abendstunden.

Das muss die neue Fachkraft können

Zudem sollte sie vernetzt arbeiten können, Projekte in Grund- und Gemeinschaftsschule weiterführen und entwickeln, mobile Angebote entwickeln können. Kommunikationsfähigkeit ist offenbar auch nicht unwichtig in dem Job.

Auch sollte die neue Fachkraft die Fähigkeit haben, die eigene Arbeit zu reflektieren, Bereitschaft zur Fortbildung haben und natürlich mit Kindern und Jugendlichen umgehen und zusammenarbeiten können. 

Für Bürgermeister Antonius Wiesemann gehört der Jugendbereich auch zu den wichtigsten Bereichen seiner Politik. Und er hofft eben darauf, dass die Verwaltung bald die zusätzlichen Fachleute findet. Falls sich keine diplomierten Fachleute finden, ist der Bürgermeister bereit, über Alternativen nachzudenken.

Von Peter von der Beck

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