Stadt Neuenrade investiert in Bildungsstätten

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Dietmar Maarg half beim Ausräumen der Werkräume in der Hönnequell-Schule. Sie werden in den bevorstehenden Sommerferien aufgehübscht.

Neuenrade - Davon träumt im Ruhrgebiet oder Berlin sicher manch ein Schulleiter: Dass seine Schule renoviert wird, technisch auf dem neuesten Stand ist und sich auch inhaltlich nicht verstecken muss.

In Neuenrade lässt man sich da nicht lumpen, nutzt jede Möglichkeit, um den Schulbetrieb auf Vordermann zu bringen. Wo das städtische Geld nicht reicht, da geht Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU) hausieren. Neuenrader Unternehmen haben nicht unwesentlich Geld zum Beispiel jüngst für die Sanierung der naturwissenschaftlichen Räume der Hönnequell-Schule (HQS) spendiert. 

Jetzt wird wieder investiert: 170 000 Euro gibt die Stadt für neue Werk- und Kunsträume, sowie einen Maschinenraum aus. Damit die Räume im kommenden Schuljahr ab Ende August zur Verfügung stehen, starten die Arbeiten „wegen des Handwerkermangels“, wie die Stadtverwaltung erklärt, schon vor den Ferien. 

Schüler packten mit an

So konnten bei den vorbereitenden Arbeiten auch die Schüler noch helfen und packten mit an, um Möbel und Inventar aus den Räumen zu bringen. Dafür wurde extra ein Container auf dem Schulhof aufgestellt. 

Schüler der HQS halfen beim Ausräumen der Werkräume und entsorgten die alten Möbel und nicht mehr brauchbaren Utensilien im Container.

Seit Mittwoch läuft der Trockenbau. Es gibt neue Fußböden und Decken. Mobiliar, jede Menge Gerätschaften und Werkzeug für die Werkräume wird neu angeschafft. Um die Bestückung der Räume sinnvoll zu gewährleisten, holte sich die Stadt Unterstützung. „Die Fachlehrer haben uns beraten und geholfen“, sagte Bauamtsmitarbeiterin Brigitte Neuhaus. „Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut“, ergänzt sie. So gibt es eine 92-seitige Beschreibung mit Erfordernissen für die Fachräume. Werkzeuge sind mit enthalten. 

Neue Böden in den VHS-Räumen

Die Stadt investiert zudem in die Räume der Volkshochschule (VHS) Lennetal im Komplex der Stadtbücherei. Auch diese Räume bekommen (in der 29. und 30. Kalenderwoche) neue Fußböden. Neue Fußböden gibt es zudem in Räumen der städtischen Kita an der Uhlandstraße. Dort muss auch der Spielsand ausgetauscht werden. 

Viel investiert wird ebenfalls in das Grundschulgebäude in Altenaffeln (31. und 32. Kalenderwoche). Auch hier sollen neue Fußböden her, zudem ist ein neues Dach für das Hauptgebäude fällig. Teile der Schule sollen gestrichen werden, auch sind Arbeiten am Bürgerhaus sind nötig. In der Kita Affeln wird ebenfalls der Sand ausgetauscht. Weitere städtische Instandhaltungs- oder Sanierungsprojekte sind neue Fenster für das Schwimmbad. Und in der Grundschule wird die Küche vergrößert, damit für die vielen Kinder des Offenen Ganztags der Burgschule vernünftig gekocht werden kann. „Die bisherige Küche stößt an ihre Grenzen“, sagte Neuhaus. 

Arbeiten auch im Ratssaal

Und dann ist da noch der Ratssaal: Hier gibt es in diesem Sommer Malerarbeiten, eine neue Decke, einen neuen Teppich und eine neue Bestuhlung. Im nächsten Jahr will sich die Verwaltung die neuen Tische leisten. Auch in Arbeit ist eine neue oder verbesserte Lautsprecheranlage. Es gab in einer Ratssitzung konkrete Beschwerden, dass Zuhörer im hinteren Bereich des Ratssaales wegen der schlechten Akustik die Redner nicht mehr verstehen, geschweige denn Diskussionen verfolgen können.

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