Heizkostenpauschale

Kulturschuppen-Nutzung soll teurer werden

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Die Nutzer des Kulturschuppens, wie hier die Whiskyfreunde, sollen künftig im Winter mehr zahlen.

Neuenrade - Die Nutzung des Kulturschuppens soll teurer werden: Zur Nutzungsgebühr und der Reinigungspauschale soll eine Heizkostenpauschale kommen. Das empfiehlt die Verwaltung der Politik.

Am Dienstag, 16. Januar, wird sich der Kulturausschuss in seiner Sitzung mit der Änderung von Nutzungs- und Gebührenordnung sowie dem Vertrag für den Kulturschuppen beschäftigen. Billigt der Ausschuss das Vorhaben, dann wird es der Rat am 7. Februar behandeln.

Bislang beträgt die Nutzungsgebühr für den Kulturschuppen 125 Euro pro Tag für Neuenrader Vereine, für auswärtige Vereine und Privatpersonen 150 Euro. Hintergrund dieser Ungleichheit ist die Bestimmung, der Veranstaltungsraum solle vorrangig Neuenrader Bürgern und Vereinen zur Verfügung stehen.

Die zusätzlichen Kosten fallen vor allem im Winter an

Hinzu kommt in jedem Fall eine Reinigungspauschale in Höhe von 50 Euro. Für die Monate Oktober bis April soll in Zukunft eine Heizkostenpauschale in Höhe von 75 Euro hinzukommen. Diese wird auch fällig, wenn der Nutzer außerhalb dieser Zeit eine Beheizung wünscht.

Hintergrund sind die hohen Heizkosten für den Kulturschuppen im Winter, die laut der Beschlussvorlage auf die unzureichende Isolierung des Gebäudes zurückzuführen sind. Schon jetzt mahnt die Hausordnung Nutzer zum „sparsamen Umgang mit aller Art von Energie“.

Die Bewirtung sollen Neuenrader Betriebe übernehmen

Außerdem sollen sich die Nutzer demnächst vertraglich verpflichten, die Bewirtung in die Hände von Neuenrader Gastronomie- oder Cateringbetrieben zu geben, wobei Getränke durch einen Getränkefachhandel geliefert werden dürfen.

Im Nutzungsvertrag teilt der Nutzer der Stadt mit, von wem er sich diesbezüglich beliefern lässt. Im bestehenden Regelwerk wird keine Aussage darüber getroffen, wo der Betrieb beheimatet sein soll, der die Bewirtung übernimmt.

Dafür ist es künftig nicht mehr explizit verboten, „selbst zubereitete Speisen in den Kulturschuppen mitzubringen“. Die Verwaltung sei nicht in der Lage, das Befolgen dieses Verbotes zu überprüfen.

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