Stadt muss mit beim Salzstreuen sparen

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Die Schneemassen aus den Straßen Neuenrades werden seit Donnerstag abtransportiert und auf dem unteren Parkplatz am Waldstadion gelagert. ▪

NEUENRADE ▪ „In der letzten Woche sind wir noch einmal alle Straßen durchgefahren“, erklärte Bauamtsmitarbeiter Klaus Peter Korte. Allerdings konnten die Fahrzeuge in den Nebenstraßen den Schnee nur von der Fahrbahn schieben – auch in Neuenrade wird das Streusalz allmählich knapp und es muss gut kalkuliert werden.

Auf den Bundesstraßen, an Steigungen und Kreuzungen komme zwar nach wie vor nur Salz zum Einsatz, auf anderen, stärker befahrenen Straßen werde mittlerweile ein Salz-Granulat-Gemisch verstreut.

Etwa 14 Mitarbeiter des Bauhofs – hinzukommen drei Subunternehmer – sind auf Neuenrades Straßen im Einsatz, um die Fahrbahnen so gut es geht frei zu halten. Die Schneemassen werden mittlerweile abtransportiert und auf dem unteren Parkplatz am Waldstadion deponiert. „Wir versuchen unser Bestes, aber auch unsere Kapazitäten sind begrenzt“, bittet Korte die Bevölkerung um Verständnis, wenn der ein oder andere Schneeberg noch nicht beseitigt wurde.

Beim Deutschen Straßendienst liegt für Neuenrade schon seit Langem eine Bestellung für 52 Tonnen Salz vor. „Doch sie können uns keine Lieferzeit nennen“, berichtete Korte. Ihm wurde mitgeteilt, dass es logistische Probleme gebe. Bestätigt hat Korte das ein Spediteur. „Er erzählte mir schon vor Wochen, dass er eine Wartezeit von vier bis fünf Stunden hatte, bis er endlich dran kam.“ Und auch bei so genannter Sackware – Säcke mit 25 Kilogramm Streusalz – gebe es Lieferschwierigkeiten. „Bis vor Mitte/Ende März kriegen wir auch davon nix.“ Doch noch kann die Stadt auf einen Vorrat zwischen 30 und 40 Tonnen Salz zurückgreifen. „Wenn wir allerdings nochmal so ein paar Tage wie die letzten kriegen, ist das auch ganz schnell weg“, prognostiziert Korte. ▪ sr

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