Bürgermeister kickert und spielt Billard

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Bürgermeister Antonius Wiesemann kam mit den Jugenlichen ins Gespräch.

Neuenrade - „Das war sehr angenehm und wichtig“, bilanzierte Stadtoberhaupt Antonius Wiesemann. Er hatte am Wochenende erstmals im Jugendzentrum eine Bürgermeister-Sprechstunde angeboten, wobei er nicht nur eine, sondern drei Stunden an der Niederheide blieb.

„Am Anfang herrschte schon eine gewisse Hemmschwelle“, blickte der Politiker zurück. Dann habe er aber mit den rund 20 Jugendlichen Billard gespielt und gekickert. Und schon hätten die ersten Mädchen und Jungen gefragt: „Bist Du der Bürgermeister?“

Wiesemann erzählt: „Nach einer Zeit waren sie dann gelöster und es ergaben sich schöne Gespräche.“ Vor allen Dingen zwei Themen hätten die Heranwachsenden dabei auf dem Herzen gehabt.

Zum einen wünschten sie sich erweiterte Öffnungszeiten des Jugendzentrums. Der Bürgermeister konnte in Aussicht stellen, „dass dies zum Ende dieses, Anfang nächsten Jahres möglich ist“.

Und die Mädchen wünschten sich einen weiblichen Ansprechpartner in der Jugend-Einrichtung, der permanent vor Ort sei – und nicht nur Honorarkräfte, die immer wieder wechselten.

Wiesemann verspricht, dass er die Sprechstunde für Jugendliche mehrfach pro Jahr wiederholen wolle. „Ich möchte den Heranwachsenden auf Augenhöhe begegnen.“ Denn nur, wer seine Jugend später in guter Erinnerung behalte, setze sich auch als Erwachsener für seine Stadt ein.

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