Unerwartetes Rekordergebnis

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Die größte Mannschaft: Die „Spiel, Sport und Spaß“-Gruppe der Turnabteilung schickte 39 Sportler an den Start.

Neuenrade - Die Befürchtungen, die Änderungen bezüglich des Sportabzeichens durch den Deutschen Olympischen Sportbund, würden sich negativ auf die Teilnehmerzahlen auswirken, haben sich nicht bestätigt. Vielmehr nahmen 2013 so viele Sportler an dem Wettbewerb teil, wie nie zuvor. 311 Abzeichen wurden am Dienstag an die erfolgreichen Athleten verteilt – bisher lag der Rekord bei 288.

Von Markus Jentzsch

Damit waren die Rekorde rund um das Sportabzeichen in Neuenrade noch nicht komplett abgehandelt. Friedrich-Wilhelm Kohlhage, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, sprach zudem von einer Rekordkulisse, nachdem er den Blick durch den wahrlich gut besuchten Saal des Kaisergartens hatte streifen lassen. Kohlhage sprach die gravierenden Veränderungen an, fortan entscheidet lediglich die sportliche Leistung über Bronze, Silber oder Gold. Diese Veränderungen seien mit einem immensen internen Aufwand verbunden, dem sich die Sportabzeichen-„Obfrau“ Waltraud Krekel erfolgreich gestellt habe.

Ausgezeichnet wurden nicht nur Einzelsportler, Jugendliche wie Erwachsene, Krekel überreichte auch an Mannschaften, Familien und Schulen die entsprechenden Urkunden und Abzeichen.

Die mit Abstand größte Mannschaft, war die Gruppe „Spiel, Sport und Spaß“ der Turnabteilung. Insgesamt 39 Athleten hatten die Anforderungen erfolgreich bewältigt. Es folgten die Leistungsturnerinnen mit 17, die E-Jugend-Fußballer des TuS mit elf sowie die F-Jugend-Kicker mit drei Sportlern.

87 erwachsene Teilnehmer hatten am Wettbewerb teilgenommen, Krekel hob aus diesem Kreis vier Athleten hervor: Werner Jentges (25. Abzeichen), Klaus-Peter Schreiber (35.), Hans-Peter Hofmann (40.) sowie der Rekordhalter Josef Dolle (43.). Die Leistungen von Jentges, Schreiber und Hofmann sollen im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Neuenrade nochmals zusätzlich erwähnt werden. Hofmann, seit 1995 Vorsitzender der Turnabteilung im TuS, wird zudem eine Einladung zur Sportlerehrung des Märkischen Kreises erhalten.

Von den 17 teilnehmenden Familien hielt die Familie Bott den Rekord – mit fünf Teilnehmern.

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