Spielplatzpaten sollen Stadtverwaltung unterstützen

Sebastian Holub (l.) stellte das Projekt zusammen mit anderen Vertretern der JU vor. - Fotos: Jentzsch

Neuenrade -  Der kleine Kreis, in dem sich die Neuenrader Spielplatzpaten am Mittwochabend erstmals trafen, ist kein Maßstab für den Erfolg der Aktion. Das machten die Vertreter der Jungen Union deutlich, die das Projekt „Spielplatzpaten“ initiierten. Zudem betonten sie, dass keinerlei politische Interessen mit ihrem Engagement bei der Suche nach Paten verbunden seien. „Es geht allein um die Sache“, erklärte Sebastian Holub im Rahmen des Treffens im Rathaus.

23 Spielplätze verteilen sich über Neuenrades Stadtgebiet und werden vom städtischen Bauhof unterhalten. Obwohl die Mitarbeiter des Bauhofs in regelmäßigen Abständen die Anlagen inspizieren und nötige Arbeiten erledigen, könnten so genannte Spielplatzpaten der Stadtverwaltung unterstützend zur Seite stehen. Die Junge Union stellt sich vor, dass sich die Paten untereinander austauschen, von Erfahrungen der anderen lernen und im engen Kontakt mit der Verwaltung stehen. Holub schlug einen monatlichen „Ortstermin“ der Paten vor. Schnell wurde im Gespräch deutlich, dass das nicht langen werde, um die Ziele zu erreichen.

Zwar haben schon etliche Freiwillige den jungen Christdemokraten ihre Hilfe angekündigt, es könnten sich aber durchaus noch weitere melden, rief Holub zur ehrenamtlichen Mitarbeit auf.

Ähnliche Projekte sind zum Beispiel im Kölner Raum weit verbreitet, in der Region nehme die Neuenrader Paten-Aktion aber eine Vorreiterrolle ein. Es sei erfreulich, dass sich auch junge Menschen beteiligen, hob Holub hervor. Wolfram Skora, der zum Kreis der Paten zählt, trug einige wichtige Aspekte zur Diskussion bei und berichtete von seinen Erfahrungen mit dem Spielplatz in der Altstadt. Neben dem persönlichen Engagement sei es wichtig, Anwohner und Eltern mit ins Boot zu holen. Dann sei eine Menge zu bewegen, meinte Skora.

- Von Markus Jentzsch

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