Spende: 40 000 Euro für Affelner Vereinsheim

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Gemeinsam für ein Ziel: Fußball-Abteilungsleiter Andreas Mühlenfeld (3.v.l.), der Vereinsvorsitzende Josef Hochstein (2.v.l.) und die Sponsoren. ▪

NEUENRADE ▪ Einstimmig hatte der Rat im Oktober beschlossen, dass die Sportanlage des SV Affeln saniert werden soll – Zustimmung fand auch das geplante Vereinsheim.

Doch: Durch den Nothaushalt kann die Stadt keine beziehungsweise nur schwer freiwillige Leistungen aus dem städtischen Finanzsäckel leisten. „Darunter fällt auch die Unterstützung des Sportlerheims“, sagte Alexander Klinke. Die Stadt könne nur Geld für die Renovierung des Altbaus ausgeben. Daher könne die Stadt nicht die von der CDU beantragten 60 000 Euro zur Verfügung stellen. Klinke: „Früher hätten wir dies einfach aus dem Haushalt bezahlt. Heute ist das nicht mehr möglich. Wir müssen alles genehmigen lassen.“

Für dem Neubau des Vereinsheims hat die Fußballabteilung des Sportvereins Kosten in Höhe von 113 500 Euro berechnet.

„Um das Projekt doch zu realisieren brauchten wir Geld – wir hatten 20 000 Euro zusätzliche Spenden anvisiert“, erklärte der Vereinsvorsitzende Josef Hochstein.

Daher hätte sich Klinke auf den Weg gemacht Klinken zu putzen. Neben seiner Firma, erklärten sich acht weitere Unternehmen bereit zu spenden: Firma IBG, Sparkasse, Firma SK, Arens & Hilgert, Hitzblech, Muschert & Gierseo, Firma Peters und Drahtwerk Elisenthal. Insgesamt kamen so 40 000 Euro zusammen.

Angesichts dieser hohen Summe musste der Chef der Fußballabteilung, Andreas Mühlenfeld, nach Worten ringen: „Unglaublich! Damit rückt das Projekt wirklich in greifbare Nähe. Wenn es nach uns geht, würden wir am liebsten sofort anfangen.“

Mit den Spenden könnte der Bau realisiert werden. Die Stadt sollte die Kosten der Renovierungsarbeiten an der Halle übernehmen und so ginge die Rechnung auf, sagte Alexander Klinke.

Konkret sieht das Konzept des SV Affeln vor, dass unter der Mehrzweckhalle vier sanierte Umkleideräume, Duschen und eine Damenumkleide entstehen sollen.

Des Weiteren soll neben dem Sportplatz ein 150 Quadratmeter großes Vereinsheim entstehen, mit Schulungsraum, Toiletten und Schiedsrichterzimmer. Bislang sind die Unparteiischen im Heizungsraum untergebracht.

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