Sparkasse feiert ihren 150. Geburtstag

Kai Hagen, Vorstandsvorsitzender der Bank, erhielt von Bürgermeister Klaus Peter Sasse ein Buch über die Historie.

NEUENRADE ▪ Auf den Tag genau vor 150 Jahren wurde bei der Neuenrader Sparkasse die erste Einzahlung getätigt. „Das war der Beginn einer großen Geschichte, die aber stets eng mit der wirtschaftlichen Situation verbunden war“, erklärte Kai Hagen, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse.

Vor 150 Jahren war noch vieles anders, nicht so modern. Fotos aus alten Tagen zeigen, wie in den 60ern gearbeitet wurde. Auf einigen erkennt sich Lotte Göbel wieder. „Es war eine tolle Zeit“, berichtet die Rentnerin, die das Jubiläum nutzte um in Erinnerungen zu schwelgen. „Damals war die Sparkasse noch nicht in diesem Gebäude“, weiß sie zu berichten. Außerdem habe es noch keine Computer oder Taschenrechner gegeben. Alles sei im Kopf gerechnet worden. „Und wenn am Abend die Kassenbücher nicht stimmten und sei es nur um einen einzigen Pfennig gegangen, mussten alle gemeinsam den Fehler suchen“, erinnert Göbel sich. Das habe manchmal Stunden gedauert.

Auch Bürgermeister Klaus Peter Sasse schwelgt in Erinnerungen: „Hier, wo jetzt das Sparkassengebäude steht, war früher ein Fachwerkhaus. Unter der Linde haben wir als Kinder gespielt.“ Der Sparkasse, so erzählt er in seiner Laudatio weiter, sei es gelungen, den Markt der Privatkunden zu Durchdringen. Und dies vor allem mit Hilfe solider Geschäftspolitik.

Dies bestätigt auch Hagen in seiner Jubiläumsansprache: „Wir haben heute eine Bilanzsumme von 1,35 Milliarden Euro, damit können wir sehr gut kramen.“ Insbesondere der Mittelstand profitiere davon. 2010 seien allein im gewerblichen Bereich Auszahlungen von 142 Millionen Euro getätigt worden. „Die Zahlen bringen uns in die Lage zu wachsen und das werden wir auch weiterhin tun“, so Hagen. Auch in Zukunft wolle man vor allem schnell Kredite vergeben, eben dann, wenn sie gebraucht würden.

Bürgermeister Sasse sprach zudem noch eine ganz sparkasseneigene Erfolgsgeschichte an: „Früher hatten die Menschen nicht viel anzulegen, sie haben auf Sparkassenbüchern ihren Notgroschen gesammelt, so wie sie es auch heute noch tun.“ Als Präsent überreichte er ein Buch über die Historie Neuenrades.

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