Spannende Jagd auf den kleinen Vampir

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Die Aufführung des kleinen Vampirs begeisterte in Neuenrade. ▪

NEUENRADE ▪ Wenn in Neuenrade die Turmuhr dreimal schlägt, dann ist das die Zeit, wo der Vampir erwacht und zwar im Kaisergarten vor einem großen Publikum. Das Cocomico Theater aus Köln, präsentierte hier am Wochenende die bekannte Geschichte vom kleinen Vampir Rüdiger von Schlotterstein, der zusammen mit seiner Schwester Anna, eine verbotene Freundschaft zu dem Menschenjungen Anton hat.

„Ihr seid aber blass und abgemagert“, stellt Antons Mutter besorgt bei dem Besuch von Antons Vampirfreunden Anna und Rüdiger fest. Denn was die beiden wirklich sind, darf niemand erfahren, weil das nämlich gefährlich für sie werden könnte. Besonders der Friedhofswächter und selbsternannte Vampirjäger Geiermeier macht Jagd auf die kleinen Vampire und ihre Familie. Und auch die vermeintlich sichere Behausung Gruft Schlotterstein, bietet nicht genug Schutz vor Geiermeier. Während Rüdiger und Anna sich vor Vampirjägern in Acht nehmen müssen, sind gerade die Vampire der Familie Schlotterstein, für Anton eine Gefahr. Doch zusammen stehen die drei Freunde alle Probleme durch und fliegen nachts, wie es sich für Vampire gehört, mit ihren Vampirumhängen übers Land.

Neben der hervorragenden schauspielerischen Leistung des Cocomico Theaters, sorgten besonders die ausgefallenen Kostüme und das spektakuläre Bühnenbild für Begeisterung unter den Zuschauern.

Auch die Kinder kleideten sich der Veranstaltung entsprechend. Mit blutunterlaufenden Augen und Vampirumhängen fieberten sie bei der spannenden Geschichte mit.

Und wer sich dann in dem düsteren Kaisergartensaal ganz langsam umschaute, der hatte selbst das Gefühl, in der Gruft Schlotterstein zu sitzen. ▪ Romina Mester

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