Sorgen um die starken Eichen

Im Rathaus wird über die Zukunft der Eichenwälder beraten.

NEUENRADE ▪ Der Wald steht im Mittelpunkt einer Ortsbesichtung der Neuenrader Politiker. Am Montag, 4. Juli, treffen sich die Mitglieder des Ausschusses für Umweltschutz und Forsten der Stadt nicht wie üblich im Rathaus, sondern zunächst um 17 Uhr auf dem Affelner Dorfplatz.

Laut Sitzungsunterlagen soll der städtische Eichenbestand Mormke begutachtet werden. Gemeinsam mit Vertretern des Forstamtes sollen die Schäden, die durch die Schädlinge Eichenwickler, Frostspanner und Eichenbastkäfer verursacht worden sind, besichtigt werden. Die Schädlinge machen den Bäumen bereits seit einigen Jahren zu schaffen. Eichenwickler und Frostspanner hängen derzeit überall von den Bäumen. So manch eine Eiche wirkt mittlerweile nahezu kahl gefressen. Problematisch wird es dann, wenn die Eichen über mehrere Jahre befallen sind, denn dann sind die Bäume geschwächt. Dann bieten die Eichen eine ideale Angriffsfläche für den Eichenbastkäfer. Er kann nahezu ungehindert den geschwächten Baum befallen und zerstört dessen Bastschicht, was dazu führt, dass der Baum nicht mehr mit Wasser versorgt werden kann. Laut Ausschussunterlagen sei zu befürchten, dass der Eichenbestand auf Dauer nicht gehalten werden könne. Im Herbst müssten wahrscheinlich wieder zahlreiche abgestorbene Eichen eingeschlagen werden.

Es sei zu überlegen, was mit den bereits entstandenen und in Zukunft entstehenden Kahlflächen geschehen solle. Weitere Erläuterungen bekommen die Ausschussmitglieder von Vertretern des Forstamtes. Um 17.45 Uhr beginnt dann die Sitzung im Rathaus.

Lydia Machelett

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