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Solarpark-Alternative: „Es sieht nicht so gut aus“

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Von: Carla Witt

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Ähnlich wie hier in Möhnesee, soll auch in Küntrop ein großer Solarpark entstehen.
Ähnlich wie hier in Möhnesee, soll auch in Neuenrade ein großer Solarpark entstehen. © Peter Dahm

In der politischen Auseinandersetzung um den Standort für einen möglichen Solarpark in Neuenrade kann die Stadt Neuenrade jetzt erste Ergebnisse der Flächenprüfung vermelden.

„Im Vergleich sieht es für die Alternativfläche der in Küntrop beantragten Großflächen-Photovoltaikanlage nicht so gut aus.“ Das stellte Neuenrades Bauamtsleiter Marcus Henninger am Montag während der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit und Forsten im Saal des Hotels Kaisergarten fest. Allerdings sei eine abschließende Beurteilung erst möglich, wenn alle Daten ausgewertet seien. Henninger berichtete, dass am 3. Februar ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Bezirksregierung Arnsberg geplant sei, um weitere Details zu klären.

Der Hagener Energiekonzert Mark-E und die Fröndenberger Firma Entegro Photovoltaik-Systeme GmbH hatten bereits im März des vergangenen Jahres den Bau einer Freiflächen-Anlage zwischen Küntrop und Garbeck beantragt und auf eine zügige Entscheidung gehofft. Entstehen soll der etwa zehn Hektar große Solarpark auf einer Fläche etwa ab dem Küntroper Bahnhof hönneabwärts bis zum Flugplatz. Die CDU hatte sich jedoch mit dem Standort nicht anfreunden können und erklärt, es handele sich um eine „landwirtschaftlich genutzte, wertvolle Fläche“. Ende September hatten die Christdemokraten mit den Grünen eine Alternativfläche für den Solarpark in der Nähe der Straße Zur Kracht (Altenaffeln) vorgeschlagen. Im Falle einer positiven Eignungsprüfung sollte diese Fläche anstelle des Areals in Küntrop beplant werden.

Investor sieht Alternative als nicht geeignet an

Die erste Einschätzung des Bauamtsleiters lässt aber vermuten, dass der Bereich in Altenaffeln zumindest weniger gut für die Errichtung der Anlage geeignet ist. Darüber hinaus hatten die Investoren bereits erklärt, dass der Alternativstandort aus ihrer Sicht für den Bau des Solarparks nicht geeignet sei und nicht in Frage komme. Dies scheint sich nun zu bestätigen.

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