Unternehmen können sich ab sofort online anmelden

Macher aus Werdohl und Neuenrade trommeln schon jetzt für "Bom 2018"

+
Die Organisatoren der Berufsorienteirungsmesse (Bom) im Festsaal Riesei trommeln schon jetzt für das Ereignis.

Neuenrade/Werdohl - Es ist zwar noch eine Weile hin, gleichwohl können sich Unternehmen schon jetzt schon online für die Teilnahme an der mittlerweile 9. Berufsorientierungsmesse (Bom) anmelden: Die findet am Mittwoch, 26. September, von 9 bis 15.30 Uhr im Werdohler Festsaal Riesei statt.

Die Plätze sind begehrt, im vergangenen Jahr mussten Firmen schon aufs Außengelände ausweichen. Die Bom – eine Gemeinschaftsveranstaltung der Städte Werdohl und Neuenrade – dient Firmen und jungen Menschen gleichermaßen als Marktplatz für Ausbildungsstellen. Hier können sich Schüler über Berufsbilder und Firmen informieren. 

Für Unternehmen bietet sich die einzigartige Gelegenheit, potenzielle Azubis zu finden. Im vergangenen Jahr zählten die Veranstalter rund 800 Besucher – davon 700 Schüler plus 100 Auswärtige.

Am Montag präsentierten Vertreter der beiden Städte, Sandra Horny für die Stadt Neuenrade mit ihren beiden Bufdis, sowie die Stadt Werdohl mit Wirtschaftsförderer Andreas Haubrichs und Kollegin Petra Seuster sowie dem Demografie-Beauftragten Michael Tauscher in der Stadtbücherei Neuenrade das neue Portal mit den Online-Anmeldemöglichkeiten für Unternehmen (ab Mitte Mai werden die Zusagen verschickt).

Online-Anmeldung für die Bom 2018

Haubrichs, Horny und Co präsentierten auch erste Ergebnisse einer Umfrage, an der sich die Messebesucher bei der vorherigen Bom beteiligen konnten. Zugleich appellierten sie an Unternehmen bestimmter Branchen, die sich noch nicht in ausreichendem Maße beteiligt hätten, sich auf der Bom zu präsentieren. 

Dazu zählten die Veranstalter eben Firmen aus Handwerk, Einzelhandel und den freien Berufen. Haubrichs äußerte in diesem Zusammenhang die Hoffnung, dass sich wieder die Neuenrader Handwerker, diesmal erweitert um Werdohler Handwerker, auf einem Gemeinschaftsstand präsentieren könnten. 

Was die Auswertung der Schülerbefragung anbelangt, so fand der Großteil der Schülerschaft das Bom-Angebot „hilfreich“, ein guter Teil kreuzte allerdings auch „geht so“ an. Auch konnte sich nur weniger als ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler alle Stände anschauen. Der Großteil bemängelte, dass sie unter dem Strich dafür zu wenig Zeit gehabt hätten. 

Das ist ein Kritikpunkt, den die Bom-Organisatoren bei Schulen und Firmen im Rahmen des Projektes Unternehmen treffen Schule noch einmal thematisieren möchten. Zudem wies Michael Tauscher darauf hin, dass ja der Nachmittag nicht so gut besucht sei und hier doch vielleicht Eltern und Schülerinnen und Schüler gemeinsam die Gelegenheit zum Standbesuch nutzen könnten. Die Schülerbefragung ist noch nicht ganz ausgewertet, zumindest wollen die Veranstalter die Ergebnisse zunächst den Unternehmen präsentieren.

Zudem hatte Sandra Horny noch Tipps für die Unternehmen parat, die dort ausstellen wollen: Gut wäre es einen kommunikativen und möglichst jungen Mitarbeiter abzustellen und viele Aktivitäten anzubieten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare