Sechs Stationen mit dem Heiligen Geist

So vermittelt die evangelische Gemeinde Glaubensinhalte in der Corona-Zeit

Das Kigo-Team mit Annedore Weidlich, Christiane Schöneberg, Christiane Laudert und Kind, sowie Dorit Delwig haben sechs Stationen aufgebaut, die sich mit dem Thema Heiliger Geist befassen.
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Das Kindergottesdienst-Team mit Annedore Weidlich, Christiane Schöneberg, Christiane Laudert und Kind, sowie Dorit Delwig hat sechs Stationen aufgebaut, die sich mit dem Thema Heiliger Geist befassen.

Rund um die evangelische Kirche in Neuenrade ist auch in Pandemie-Zeiten häufig etwas los. Vor allem in dem kleinen Gärtchen zwischen Schulhof und Kirche gibt es häufiger regelrechte Installationen zum Mitmachen, die sich mit dem Thema Gott befassen.

Häufig soll Kindern der Zugang zum christlichen Glauben ermöglicht werden. Anschaulich ist es meist, Kinder können begreifen. Aber auch Jugendliche und Erwachsenen können sich auf diese Weise mit dem christlichen Glauben befassen.

Mittlerweile gibt es eine enorme Resonanz auf das Angebot der evangelischen Kirche in Neuenrade. Bei der letzten Aktion „Actionbound“ zu Ostern – eine Art Schnitzeljagd mit App im Neuenrader Wald – waren „mehr als 200 Teilnehmer“ dabei, sagte Jugendreferentin Annedore Weidlich im Gespräch mit der Redaktion. Die Teilnehmer stammten dabei nicht nur aus der Kirchengemeinde Neuenrade, sondern sogar aus Iserlohn, Menden, Altena und Werdohl. Das kontinuierlich gute Angebot für Familien, ein gutes Netzwerk des Kindergottesdienst-Teams (Annedore Weidlich, Monika Schöneberg, Dorit Delwig und Christiane Laudert), möglicherweise aber auch fehlende Alternativen wegen Corona, vermutet Weidlich als Ursache für die gute Resonanz. Dass Christen dabei auch häufig „gemeindeübergreifend unterwegs“ sind, bestätigt Annedore Weidlich durchaus als Trend.

Auch Nicht-Kirchgänger sind dabei

Angesprochen werde sie zudem immer wieder im Rahmen der Aktionen, auch von Nicht-Kirchgängern oder Menschen, die mit der Gemeinde gar nichts zu tun hätten. Darüber freut sie sich. „Woher die Menschen kommen, ist mir egal. Es geht darum, den Kontakt zum Glauben zu bekommen, dass man Begegnungsmomente hat.“

Für Pfingsten hat sich die Jugendreferentin gemeinsam mit dem Kindergottesdienst-Team wieder etwas Spezielles einfallen lassen. Zum Pfingstfest sind auf der Wiese hinter der Kirche sechs Erlebnisstationen aufgebaut, die sich im weitesten Sinne mit dem Geist Gottes befassen.

Mit Wasser ein Kreuz auf die Stirn malen

Auf Staffeleien sind Symbole angebracht, Kinder und Erwachsene können dabei kleine Aufgaben erledigen und sich jeweils einen Aufkleber verdienen. An einer Station ist das Thema Wasser. Dazu gibt es als Überschrift „Gottes Geist ist das Wasser des Lebens“. Einen Bibelvers zum Thema Taufe, mit dem der Geist Gottes empfangen werde, hat das Kindergottesdienst-Team aus der Apostelgeschichte ausgesucht. Aufgabe ist an dieser Station, sich mit Wasser ein Kreuz auf die Stirn zu malen und ein Smiley-Tattoo auf die Haut zu kleben. Auch Input gibts dazu: „Der Heilige Geist kommt Euch in der Taufe ganz nahe.“ Wasser erfrische und belebe, auch Gottes Geist wolle die Menschen erfrischen und beleben.

Weitere Station drehen sich um den Heiligen Geist als Gärtner, als Feuer oder Tröster. Es gibt jeweils Dekoration drumherum, kleine Aufgaben und die Möglichkeit, sich mit dem christlichen Glauben zu befassen, „ohne Theologie studieren zu müssen“. Die sechs Stationen stehen ab sofort bis zum 31. Mai auf der Wiese hinter der evangelischen Kirche zur Verfügung.

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