Pläne werden vorgestellt

So möchte die Stadt Neuenrade die Burgschule zukunftsfähig machen

Das Burgschulgebäude soll vergrößert werden. Damit bis zu 250 Kinder die OGS besuchen können, schlägt die Verwaltung Um- und Anbaumaßnahmen vor.
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Das Burgschulgebäude soll vergrößert werden. Damit bis zu 250 Kinder die OGS besuchen können, schlägt die Verwaltung Um- und Anbaumaßnahmen vor.

Maximal 75 Kinder können momentan in der Offenen Ganztagsschule in Neuenrade betreut werden. Die Verantwortlichen der Stadt Neuenrade erwarten aber einen steigenden Bedarf – und möchten die Voraussetzungen schaffen, damit bis zu 250 Kinder das Angebot an der Burgschule nutzen können.

Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport, Jugend und Soziales (Mittwoch, 10. Februar, 17 Uhr, Kaisergarten) will die Verwaltung den Kommunalpolitikern ihre Pläne genauer vorstellen.

Wichtige Vorarbeit hat laut Verwaltungsvorlage eine Planungsgruppe geleistet, in der sich Vertreter des Schulamtes, der Burgschule und der Stadt zusammengefunden haben.

Wohlfühlatmosphäre soll geschaffen werden

Sie kamen zu dem Ergebnis, dass es das Ziel sein müsse, in der Schule eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, da die Schule inzwischen nicht mehr nur ein Unterrichtsort sei, sondern zum Lebensraum für viele Kinder werde. Insbesondere, da immer mehr Kinder sehr viel Zeit in der Schule verbringen würden.

„Pädagogische Experten sind zu der Erkenntnis gekommen, dass dies in so genannten Clustern am besten umgesetzt werden könnte“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Bei diesem Modell würden Lern- und Unterrichtsräume mit den zugehörigen Differenzierungs-, Gruppen-, Aufenthalts-, Erholungs- und Sanitärräumen zu einer Einheit zusammengefasst. Diese Cluster würden gleichzeitig für Betreuungszwecke genutzt. Pro Jahrgang, der für die Burgschule vierzügig geplant sei, solle ein Cluster zur Verfügung stehen. Zusätzlich solle noch ein OGS-Cluster errichtet werden.

Teilbereiche müssen abgerissen werden

Ein Bewegungsraum, eine Mensa und Büroräume für das Betreuungspersonal müssten ebenfalls errichtet werden. „Um alle erforderlichen Räumlichkeiten zu realisieren, ist es notwendig, das Schulgebäude umzubauen, an das Gebäude anzubauen und Teile abzureißen“, schreibt die Verwaltung. Bei dieser Gelegenheit könnten noch weitere Schulräume entstehen: ein Werkraum, Lernbüro und beispielsweise Jekits-Räume.

Ein entscheidender Vorteil mit Blick auf die Baukosten ergebe sich aus der Tatsache, dass die Clusterlösung sowohl die Nutzung einzelner Räume zu Schul- als auch zu Betreuungszwecken ermögliche. „Zudem kann die Stadt Bundeszuschüsse für die Baumaßnahme einsetzen“, heißt es weiter in der Vorlage. Demnach können die Stadt 119 900 Euro für diesen Zweck beantragen. Dann müsse die Maßnahme bis zum 30. Juni begonnen und bis Ende des Jahres durchgeführt werden. „Der Bund stellt in Aussicht, dass diese Mittel um 100 Prozent aufgestockt werden, wenn die erste Tranche fristgerecht von den Ländern abgerufen wird.“ Der Eigenanteil könne aus den Mitteln des Programms „Gute Schule 2020“ sowie aus der Schul-/Bildungspauschale finanziert werden. Weitere Fördermöglichkeiten würden geprüft.

Grundsatzbeschluss soll gefasst werden

Die Verwaltung schlägt vor, einen Grundsatzbeschluss zu fassen, der den Um- und Anbau der Burgschule beinhaltet. Die genauen Kosten sollen von einem spezialisierten Architekturbüro ermittelt werden.

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