Slalomläufe in der Innenstadt

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Wer Interesse hatte konnte an der Veranstaltung, Barrierefreiheit in Neuenrade, teilnehmen.

Neuenrade - „Barrierefreiheit in Neuenrade“: Zu diesem Thema kommen alljährlich der Bürgermeister, Mitarbeitern des Sozial- und Bauamtes und Interessierte im Jugendzentrum zusammen, um am Runden Tisch mit Menschen mit Handicap, deren Vertretungen oder sonstigen Interessierten zu sprechen.

 19 Teilnehmer gab es bei der jüngsten Zusammenkunft. Dabei wurde zum inzwischen elften Mal über alle alten und neuen Barrieren gesprochen – für Behinderte, aber auch für Ältere und Mütter mit Kinderwagen.

Bürgermeister Antonius Wiesemann wies auf das hin, was im vergangenen Jahr abgearbeitet wurde: Parkplätze wurden verbreitert, Werbeaufsteller anders platziert. „Die Aufsteller werden immer mehr“, wurde dagegen von Bürgern angeführt, die aus eigener Erfahrung sprachen. „Es wird immer mehr zu einem Slalomlauf in Neuenrade.“ Dabei nickten viele. Diesen Punkt nahm der Bürgermeister ebenso wie Marcus Henninger, Bauamtsleiter, Kurt Maurer, Sozialamt, und Klaus-Peter Korte, Bauamt, mit als Arbeitsauftrag. Aber auch die Verbreiterung der Parkplätze stehe weiter auf der Agenda, führt Wiesemann an. Und auch das Parkverhalten an der Post, der Bäckerei und der Moschee wird weiter beobachtet. Handlungsbedarf gibt es immer wieder beim Pflaster in der Altstadt, das an einigen Stellen, so vor der Commerzbank, zu Stolperfalle wird. Das Bauamt wird sich dieser Sache annehmen.

Zum Problem wird das akustische Signal an den Ampeln, weil an manchen Stellen zu leise eingestellt. Im Rahmen eines Städtebaugesprächs soll hier eine Lösung gesucht werden. Appelliert wird an die Nutzer des Überwegs von der Sparkasse bis zur Kirche, diesen nicht in der Bushaltebucht schon zu beginnen, weil ausweichende Autos und Lkw den hier Wartenden sehr schnell zu nahe kommen. Auf der richtigen Seite ist jeder, der von Gehwegkante zu Gehwegkante geht. Ein Thema war auch „Tempo 30“, an das sich nicht jeder zu halten scheint, wie am Mittwoch zu hören war. So mancher Fahrer scheint in Abendstunden die Gelegenheit zu nutzen, in den Seitenstraßen Vollgas zu geben – so auch in der Nähe des Jugendzentrums. Hier wird die Stadt intensiver kontrollieren.

 Dieser Austausch soll, weil wichtig für Neuenrade, beibehalten werden, betonte Bürgermeister Antonius Wiesemann und stellte darüber hinaus aber auch fest: „Niemand muss aber ein Jahr warten, wenn er ein Problem hat – kommen Sie damit kurzfristig ins Rathaus.“

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