Sirenenalarm in Neuenrade

Erneuter Feuerwehr-Einsatz dort, wo am Dienstag Hund und Katze verbrannt waren

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Symbolbild.

Neuenrade - Am Donnerstagmorgen gab es gegen 8.30 Uhr Sirenenalarm in Neuenrade - ein Brandeinsatz am Wieser Weg. Dort hatte es erst am Dienstagabend im Dachgeschoss eines Hauses gebrannt. Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf musste sie feststellen: Es ging um dasselbe Haus.

Wie Stadtbrandinspektor Karsten Runte auf Anfrage mitteilt, wurde um 8.28 Uhr Brandalarm in Neuenrade ausgelöst. Die Einsatzkräfte wurden per Sirene und Meldeempfänger alarmiert. 

Grund dafür: Eine Anwohnerin, die mit dem Auto auf dem Weg zur Arbeit war, hatte gemeldet, dass aus dem Brandhaus vom Dienstag Rauch aufsteigen würde - diesmal aus der anderen Haushälfte.

Daraufhin rückten der Löschzug Stadtmitte und die Löschgruppe Küntrop aus. 35 Wehrleute und sieben Einsatzfahrzeuge waren vor Ort. Die Einsatzkräfte inspizierten das Haus, konnten aber kein Feuer feststellen.

Der vermeintliche Rauch, den die Anwohnerin gemeldet hatte, entpuppte sich als Wasserdampf aus dem Abgasrohr einer Gasheizung, der wegen der kalten Temperaturen und des Nebels sehr dicht wirkte. Karsten Runte vermutet, dass der Dampf sich auf das Dach gelegt hatte. Für die Anwohnerin habe das wie Rauch gewirkt, der aus der Dachhaut hervorkommt.

"Es war ein Fehleinsatz in guter Absicht. Die Frau hat alles richtig gemacht", betonte der Stadtbrandinspektor. Um kurz nach 9 Uhr, also knapp 40 Minuten nach der Alarmierung, war der Einsatz beendet.

Lesen Sie hier den Bericht zum Brand am Dienstagabend: Feuer im Wohnhaus: Bewohnerin im Krankenhaus, zwei Haustiere tot

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