Singen und Sammeln für Kinder in Malawi

Kinder, Jugendliche und Erwachsen werden an der Sternsinger-Aktion am 4. Januar teilnehmen. - Fotos: Jentzsch

NEUENRADE - Der Reporter Willi Weitzel, bekannt aus der Kinder-Fernsehserie „Willi wills wissen“, stellt sich auch in diesem Jahr wieder in den Dienst einer guten Sache. Jahr für Jahr ziehen die Sternsinger von Tür zu Tür und sammeln im Namen des Kinder-Missionswerkes Geld für die unterschiedlichsten Projekte und Willi Weitzel unterstützt die Aktion.

Wie schon 2012 drehte „Willi“ einen Film, um auf das Leid anderer Menschen aufmerksam zu machen. Diesmal besuchte er ein Flüchtlingslager in Malawi, einer Republik in Südostafrika. Rund 17000 Flüchtlinge befinden sich aktuell in dem Lager. Willi Weitzel geht in seinem Film etlichen Fragen auf den Grund. Wie sieht zum Beispiel der Alltag der Kinder in einem solchen Lager aus? Welche Perspektiven bieten sich den Menschen und wie können die Sternsinger helfen? Fragen, die der Film beantwortet und aufklärt über das Leben in notleidenden Regionen dieser Welt, die dringend Hilfe benötigen.

Die Gemeinde St. Mariä Heimsuchung hatte am Sonntagvormittag zu einer Informationsveranstaltung ins Neri-Haus geladen und Steven Scheumann begrüßte eine überraschend große Zahl an Interessenten. So viele seien dem Aufruf lange nicht mehr gefolgt, sagte er, bevor er die interessante Film-Dokumentation zeigte.

Dieses Jahr steht die Sternsinger-Aktion unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit“ und findet am 4. Januar statt. Die Teilnahme an der Info-Veranstaltung ist kein Muss für ein Engagement im Rahmen der Aktion, betonten die Organisatoren. „Wer dabei sein möchte, kann am 4. Januar um 8.30 Uhr einfach am Neri-Haus vorbeischauen“, werben die Planer. Steven Scheumann ist unter der Rufnummer 02392/64375 oder per Mail (flotty@onlinehome.de) zu erreichen und gibt Auskünfte.

Fast 3000 Projekte in mehr als 110 unterstützt das Kinder-Missionswerk allein im Jahr 2011. Zahlen, die verdeutlichen, wie groß die Not in vielen Ecken des Planeten ist und die Organisation verspricht, dass die eingesammelten Gelder auch dort ankommen wo sie am Nötigsten gebraucht werden.

Von Markus Jentzsch

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