Shake-Hands mit dem Roboter

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Zum Abschied gab ihm der Roboter noch einmal die Hand.

Neuenrade - Verkehrsminister Hendrik Wüst besichtigte einen der innovativsten Betriebe des Landes. 

Betriebsbesichtigungen bei IBG (Goeke Technology Group) sind immer ein wenig wie ein Blick in die Zukunft: Roboter-Arme, futuristische Maschinen, dazu ein pillenförmiges Auto mit Surfbrett, überall Notebooks, Terminals, Bildschirme und jene betriebsame und gedämpfte Atmosphäre, die eigentlich untypisch ist für einen klassischen Industriebetrieb.

Da musste Verkehrsminister Hendrik Wüst auch keine Angst um seinen Anzug haben, als er von CEO und Geschäftsführer Holger Hoffmann durch den Betrieb geführt wurde, der ihm Produktionseinheiten zeigte, die kurz vor der Auslieferung für die Kundschaft standen. Zu sehen waren neben allerlei Roboterarmen, die fleißig produzierten und hantierten auch computergesteuerte, selbstfahrende Transporter, die im Logistik-Bereich eingesetzt werden können.

 Bei IBG setzt man schon länger auf die die „MRK-Technik“, die Mensch-Roboter-Kooperation. Hier arbeiten Mensch und Roboter zusammen. Die Maschinen erkennen ihren Menschen, reichen Teile an. Minister Wüst probierte es aus, ließ sich von einer Roboterhand ein Bauteil anreichen. Matthias Fabio Goeke ist sich ziemlich sicher, dass man manch einer diesen Roboter vielleicht demnächst sogar beim Zahnarzt sehen kann. Wüst staunte nicht schlecht über das kleine Elektromobil, das im Foyer von IBG steht.

IBG entwickelte dazu eine kleine Robotermontageeinheit, welche ein derartiges Auto in 15 Minuten (!) aus modernen Kunststoffelementen auf kleinstem Raum zusammensetzt. Wüst freute sich. Da könne einem Trump mit America first doch egal sein: „Ohne die Sauerländer geht es nicht“. 

Peter von der Beck

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