Bienen-Wiesen und Weidentipi

SGV Affeln ist auch in Corona-Zeiten aktiv

Das Weidentipi, beziehungsweise -iglu, besteht aus insgesamt 120 Weidenpflanzen. Sobald die Blätter sprießen, können sich Kinder darin verstecken.
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Das Weidentipi, beziehungsweise -iglu, besteht aus insgesamt 120 Weidenpflanzen. Sobald die Blätter sprießen, können sich Kinder darin verstecken.

Gemeinsame Wanderungen und Geselligkeit sind momentan zwar noch tabu, der Vorstand der Abteilung Affeln im Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) ist allerdings auch während der Pandemie nicht untätig

Die Aktiven nutzen die Zeit, um den Platz rund um die vereinseigene Hütte im Loh noch attraktiver zu gestalten.

Insbesondere Kinder werden sich über die Sträucher freuen, die jetzt während eines coronakonformen Arbeitseinsatzes auf der Wiese vor der Hütte gepflanzt wurden: Die insgesamt 120 Weiden stehen in einem Kreis mit vier Metern Durchmesser. Die Aktiven haben die etwa zwei Meter hohen Triebe vorsichtig miteinander verwoben und dabei nach innen gebogen, sodass quasi ein Dach entstanden ist. Jetzt müssen die Pflanzen nur noch anwachsen und austreiben, dann ist das Weidentipi beziehungsweise Weideniglu eine neue SGV-Attraktion für den Nachwuchs.

Möglichst schnell wachsen sollen auch die zahlreichen Wildblumen, die ebenfalls frisch eingesät wurden: Im Rahmen der Aktion „Helfende Hände“ haben einige der diesjährigen Firmlinge der Affelner St.-Lambertus-Gemeinde zwei Bienen-Wiesen im Loh angelegt. Hannah Wiesemann, Leni Schulze, Leonie Müller und Christian Kemper hatten eine ganze Menge Arbeit: Die Jugendlichen verteilten insgesamt fünf Kubikmeter Mutterboden, um optimale Bedingen für die bunte Wildwiese zu schaffen.

Spende an das Jugendhospiz Balthasar

Außerdem befreiten sie den Bereich, in dem die SGVler bereits im vergangenen Jahr verschiedene Wildsträucher gesetzt hatten, von unerwünschtem Bewuchs. Tatkräftig unterstützt wurden die vier Firmlinge von Hüttenwart Rainer Kemper. Als Dankeschön dürfen sie sich über eine Spende freuen, die die „helfenden Hände“ an das Jugendhospiz Balthasar in Olpe und den Tierschutzverein Werdohl-Neuenrade weitergeben.

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