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Schwere Zeiten in Neuenrade: Bleibt Freibad dauerhaft geschlossen?

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Von: Carla Witt

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Das Badevergnügen mit warmem Wasser im Freibad Friedrichstal soll auch mithilfe von Photovoltaik erhalten bleiben.  Doch aufgeständerte Solarplatten wird es nicht auf dem Freibadparkplatz geben.
Das Freibad Friedrichstal könnte dauerhaft geschlossen bleiben. © von der Beck, Peter

Auf Neuenrade kommen schwere Zeiten zu. Das erklärte Bürgermeister Antonius Wiesemann in der letzten Ratssitzung des Jahres - und deutete drastische Sparmaßnahmen an.

„Ich als Bürgermeister möchte alle Fraktionen bitten, vernünftig, sachlich in der nächsten Zeit zu überlegen, was ist wirklich nötig, was ist wirklich wichtig und können wir kleine Abstriche machen. Vor allem aber den Menschen in dieser Stadt nichts versprechen, was wir nicht halten können.“ Mit eindringlichen Worten forderte Bürgermeister Antonius Wiesemann die Neuenrader Kommunalpolitiker am Mittwoch während der Ratssitzung dazu auf, realistisch in die Zukunft zu blicken. Nachdem Kämmerer Gerhard Schumacher im Rahmen seiner Rede zur Haushaltseinbringung geschildert hatte, dass es nur mit Hilfe von „Finanzoperationen“ möglich sei, eine ausgeglichene Planung darzustellen, ging auch das Stadtoberhaupt noch einmal auf die finanzielle Lage der Stadt in dieser von Krisen gezeichneten Zeit ein.

„Ob wir im Frühjahr 2023 unser Freibad wieder eröffnen können, ist sicherlich offen“, deutete Wiesemann auch drastische Sparmaßnahmen für den Fall an, dass die knappen Finanzmittel an anderer Stelle dringender gebraucht würden: „Wir sollten mit Augenmaß und Zurückhaltung aber auch unter Rücknahme eigener Bedürfnisse in das Jahr 2023 gehen.“

2022 viel Gutes in Neuenrade entstanden

Allerdings – so hob Wiesemann positive Entwicklungen hervor – sei im zu Ende gehenden Jahr viel Gutes in Neuenrade entstanden. So sei in Küntrop ein Minispielfeld entstanden, und der Bürgermeister-Schmerbeck-Platz sei sehr gelungen.

Der Bürgermeister lobte viele, kleinere Maßnahmen in den Ortsteilen: „Hier wird das Gemeinschaftsleben hochgehalten und gefördert.“ Es sei wichtiger denn je, Menschen mitzunehmen und ihre Ideen zu berücksichtigen.

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