Schulleiter für „diese Spitzenposition“ gesucht

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NEUENRADE ▪ Die neue Gemeinschaftsschule wird Wirklichkeit. Und die Verwaltung plant schon fleißig. Dafür hofft der zuständige Amtsleiter Dierk Rademacher auf gutes Personal: „Wir brauchen natürlich eine Super Schulleitung und ein exzellentes Kollegium“. Dabei wird die Schullleiterstelle wohl erst Ende Februar ausgeschrieben. Doch wie Rademacher durchblicken ließ, gibt es schon Bewerbungen und sogar Gespräche.

Rademacher setzte die Ausschussmitglieder in Kenntnis, dass man bei der Besetzung der Stelle(n) auf eine „enge Zusammenarbeit mit Arnsberg für diese Spitzenposition“ setze. Es gebe durchaus den Einfluss des Schulträgers. Bislang habe man ein partnerschaftliches Verhältnis mit Arnsberg. Das gehe über die gesetzlichen Anforderungen hinaus, deutete Rademacher an.

Die Ausschussmitglieder schauten sich die für die Gemeinschaftsschule vorgesehen Räumlichkeiten an, Marcus Henninger erläuterte die geplanten Umbauten.

Natürlich hatte Kämmerer Gerhard Schumacher schon Planzahlen für die Start-Investitionen parat. Für die Einrichtungskosten (Klassenräume, Teamraum, Sekretariat oder die hochmodernen Whiteboards) ist ein Kostenvolumen von rund 44 000 Euro geplant, 20000 Euro Spendengelder können hier gegengerechnet werden. Die Umbaukosten belaufen sich laut Schumacher auf 84 000 Euro, und Geld für die Mensa der Gemeinschaftsschule ist ebenfalls eingeplant. Das sind noch einmal 9 000 Euro.

Doch nicht alle Kinder die wollen, dürfen wegen des Klassenstärken-Limits wohl in die Schule. Es gibt Vorgaben, Ansätze für Kriterien, welche die Verwaltung vortrug. Vorrang haben demnach Neuenrader Kinder, weitere Kriterien sind „Leistungsheterogenität“, Geschwisterkinder, das Mengenverhältnis Mädchen/Jungen und Härtefälle. Anmeldungen von Auswärts gibt es unter anderem von Altenaern, Balvern, Plettenbergern und gar Lüdenscheidern. Zudem geht man davon aus, dass die Zahl der Mehrfachanmeldungen sehr gering ist. ▪ vdB

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