Schulen: Ferienzeit gleich Umbauzeit

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Arbeiten in luftiger Höhe: Senih Aygün von der Firma Tesche bereitet den Einbau der neuen mehrfachverglasten Fenster in der Hauptschule vor. ▪

NEUENRADE ▪ Ferienzeit gleich Umbauzeit: Während viele Neuenrader Schüler im Urlaub am Strand liegen, heißt es für viele Handwerker ranklotzen. Denn: In zweieinhalb Wochen beginnt die Schule und somit müssen bis dahin die Arbeiten am Gebäude abgeschlossen sein.

So wird aus Mitteln des Konjukturpaktes II eine Fenstererneuerung in der Hauptschule an der Niederheide bezahlt. Arbeiten in luftiger Höhe heißt es für Senih Aygün von der Lüdenscheider Firma Tesche, der den Einbau der neuen mehrfachverglasten Fassade vorbereitet. „Wir werden in den nächsten Tagen fertig“, prognostiziert Aygün.

Während in der Hauptschule die Arbeiten so gut wie abgeschlossen sind, heißt es in der Grundschule noch abreißen. „Hier soll eine neue Schallschutzdecke eingezogen werden“, sagt Kai Gäde von der Hemeraner Firma V+S. Doch bevor das geschehen kann, müssen die alten Rigipsplatten und die Verlattung von der Decke.

„Wir liegen voll im Zeitplan. Ich gehe davon aus, dass alle Arbeiten in den Ferien abgeschlossen werden“, sagt Brigitte Neuhaus. Die Verwaltungsmitarbeiterin ist für das Gebäudemanagement und somit für den Umbau zuständig. Neben der neuen Schallschutzdecke steht eine Fußbodensanierung sowie Brandschutzmaßnahmen an. In die Burgschule fließen rund 16 000 Euro aus dem normalen Haushalt.

Die Umbaumaßnahmen in der Hauptschule werden zum Großteil aus KII-Geldern bezahlt (34 000 Euro). Lediglich 5500 Euro muss die Stadt aus dem regulären Haushalt für die Erneuerung der Schallschutzdecken aufbringen. Ebenfalls werden derzeit Kindergärten im Auftrag der Stadt umgebaut und modernisiert.

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