Ganz normaler Unterricht mit allen Klassen geplant

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Die Burgschule in Neuenrade: Wie in allen Schulen ist hier bisher noch völlig unklar, wie der Betrieb nach den Sommerferien weitergehen wird.

Neuenrade – „Wir alle wünschen uns, dass wir nach den Ferien wieder im Regelbetrieb starten können“, stellt Hönnequell-Schulleiterin Eva Päckert fest. Das gesamte Kollegium hoffe inständig darauf, dass sich die Ankündigung von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer Mitte August auch tatsächlich umsetzen lasse. „Aber natürlich wissen wir auch nur das, was in der letzten Schulmail zu lesen war. Wie sich die Corona-Situation nach den Ferien dann tatsächlich darstellt, das kann heute noch niemand voraussehen. Wir planen zunächst ganz normalen Unterricht mit allen Klassen.“

Damit die Eltern rechtzeitig erfahren, wenn sich doch noch Änderungen ergeben sollten, bittet Päckert darum, regelmäßig die neue Kommunikationsplattform der Schule – Schoolfox – zu nutzen. Außerdem können sich Eltern und Schüler auch auf der Homepage der Hönnequellschule (www.hoennequellschule.de) informieren. Dort finden Interessierte auch den „Ferienbrief“, in dem Päckert unter anderem auf den bisher geplanten Regelbetrieb ab dem 12. August hinweist.

Allerdings sei das Kollegium auch gut vorbereitet, falls sich die Situation coronabedingt noch einmal ändern sollte, erläutert Eva Päckert: Schon zwei Wochen bevor die Schüler in den Unterricht zurückkehren sollen, sind Päckert und ihr Team wieder vor Ort. „Einige Kollegen haben im Bereich Digitalisierung einiges vorbereitet und möchten ihr Wissen vor Beginn des neuen Schuljahrs an die Kollegen weitergeben“, kündigt die Schulleiterin an.

Die neuen Fünftklässler der Schule sollen am 12. August im Kaisergarten begrüßt werden. „Wir haben Notfall-Pläne in der Hinterhand“, berichtet Eva Päckert. Sollte sich die Situation wieder verschärfen, sei beispielsweise geplant, dass die Fünftklässler in der Einschulungswoche auf jeden Fall täglich unterrichtet werden. „Vor allem die Eltern der Jüngsten brauchen Planungssicherheit“, erklärt die Schulleiterin.

„Wir haben die zukünftigen Viertklässler in den Kindergärten besucht, und den Eltern auf diesem Wege Informationen zukommen lassen“, berichtet Awerd Riemenschneider, Leiter der Burgschule. Mit den Eltern, im Rahmen eines Infoabends in Kontakt zu treten, sei coronabedingt nicht möglich gewesen.

Riemenschneider ist skeptisch, ob am Tag der Einschulung, dem 13. August, eine große Feier mit Eltern und Großeltern im voll besetzen Kaisergarten stattfinden kann. „Wir haben insgesamt vier neue Grundschulklassen, demnach müssten wir nach den bisherigen Corona-Regeln auch vier Feiern ansetzen.“ Auch er rät den Eltern aller Burgschüler die Homepage der Schule (www.burgschule.neuenradeweb.de) regelmäßig zu besuchen. „Dort erfahren sie auf jeden Fall, wenn sich Änderungen ergeben sollten.“

An der freien Waldorf-Schule Neuenrade hat man für die Einschulungsfeiern nach den Ferien schon mehrere Szenarien durchgespielt. Derzeit sei noch das Problem, dass sich zwei Erlasse gegenseitig widersprächen, berichtet Geschäftsführer Klaus Giljohann: Nach den aktuellen Vorgaben des Schulministeriums wäre eine normale Einschulungsfeier voraussichtlich möglich, nach denen des Gesundheitsministeriums nicht. „Allerdings läuft die Verordnung des Gesundheitsministeriums zum 1. Juli aus. Dann müssen wir sehen, welche Änderungen sich ergeben und was möglich ist“, sagt Giljohann. Stattfinden könnte die Begrüßung der i-Männchen entweder im Freien auf dem Schulgelände, oder als große Gruppe beziehungsweise in zwei kleineren Gruppen in der Schulaula. Für den Unterrichtsstart nach den Sommerferien wird ein Alternativprogramm erarbeitet, um reagieren zu können falls sich die Coronasituation wieder verschärfen und Regelunterricht nicht möglich sein sollte. Unter anderem könnte das Internetangebot dann schon ab der Klasse fünf verfügbar sein. Bisher konnten es alle Schüler ab der Klasse sieben in Anspruch nehmen.

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