Gemeinschaftsschule gedeiht prächtig

Der Ausschuss kam im Rathaus zusammen. ▪ Symbolfoto

NEUENRADE ▪ Die Haushaltsansätze der Verwaltung für den Schul- und den Sportetat wurden am Mittwochabend von den Fraktionen abgesegnet, die Beschlussvorschläge auf den Weg gebracht. Auch die Bezuschussung für die Helme der Radsportler wurden mehrheitlich abgesegnet.

Grundsätzlich sprachen sich die Fraktionen für die Sportförderung in dem bisherigen Rahmen aus. Von der FWG kam dann noch die Formulierung, dass Neuenrade gar die Stadt des Sports sei, gemessen an der Zahl der TuS-Mitglieder und der Bevölkerungszahl. Gleichwohl kam von FWG-Mitglied Peter Stein die Anregung, doch das Thema Sportförderung als extra Tagesordnungspunkt bei einer Sitzung zu behandeln.

Viel Neues hörten die Ausschussmitglieder bei den Berichten aus den Schulen. So scheint das Interesse an der Gemeinschaftsschule in Neuenrade nicht nachzulassen – im Gegenteil. Schulleiterin Tillmann geht davon aus, dass die Zahl von 75 neuen Fünftklässlern wohl erreicht werde. Selbst bei einem eventuellen Überhang werde man aber natürlich im Gespräch mit den Eltern nach guten Lösungen suchen.

Zudem berichtete Tillmann von weiteren Neuerungen und Veränderungen. So wird das Profil der Schule weiter ausgebaut: Neben dem sogenannten Mint wird es künftig auch ein musisch-künstlerisches Profil geben. Eine Zusammenarbeit mit der Musikschule ist hier angedacht. Außerdem wird es auch ein Sportprofil geben. Ein weitere Fremdsprache wird ab Klassse 8 an der Gem eingeführt: Spanisch. Das findet großen Anklang, zumal auch am Altenaer Burggymnasium, mit dem die Gemeinschaftsschule kooperiert, Spanisch angeboten wird. Latein wird es an der Gem ab der Klasse 7 geben.

Französische Schulen wollen nicht

Vor dem Hintergrund der just gefeierten deutsch-französischen Freundschaft berichtete Tillmann von einer Enttäuschung. So soll es eine Partnerschaft mit einer französischen Schule geben. Viele habe sie angeschrieben berichtete die Schulleiterin – doch die Resonanz sei bisher gleich null. „Deutsch ist nicht mehr gefragt“, sagte sie. ▪

Von Peter von der Beck

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