Geringe Anmeldezahlen der Hönnequell-Schule

Neuenrader Schul-Diskussion nicht-öffentlich

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Nicht-öffentlich wurde im Rathaus diskutiert.

Neuenrade - Im nicht-öffentlichen Teil des Ausschusses für Schule, Sport, Jugend und Soziales wurden offensichtlich die geringen Anmeldezahlen der Hönnequell-Schule diskutiert.

Zuvor hatte Holger Bieda, stellvertretender Leiter der Hönnequell-Schule, im öffentlichen Teil noch von all den Aktivitäten der Gemeinschaftsschule in diesem Jahr berichtet, angefangen bei Theateraufführungen, Besprechungen mit Kooperationspartnern über Berufsberatung, Lernstandserhebung bis hin zur Präventionsmaßnahme Überschuldungsberatung.

Bieda verwies noch darauf, dass personell an der Schule alles unverändert sei. Dann ging er doch noch auf das leidige Thema Anmeldezahlen ein. 41 statt der möglichen 75 Kinder hatten sich an der Schule angemeldet, sodass die neue Generation der Hönnequell-Schüler nur zweizügig starten wird. 

Acht Kinder der neuen Schüler haben Gymnasialempfehlung oder eingeschränkte Gymnasialempfehlung. Diese Gruppe sei also nicht ganz verschwunden, sagte Bieda. Gleichzeitig gab er seiner Verwunderung Ausdruck, dass „viele Realschulanmeldungen“ bei Schulen der Umgebung erfolgten und nicht an der Schule vor Ort. 

Aber dazu werde ja wohl noch nachher etwas gesagt, sagte Bieda mit Hinweis auf den nicht-öffentlichen Teil. Dort war das Thema „Schulangelegenheiten“ auf der Tagesordnung und die Diskussion um das schlechte Abschneiden der Hönnequell-Schule bei den jüngsten Anmeldezahlen wurde wohl außerhalb der Öffentlichkeit diskutiert.

Auf Nachfrage, warum das denn nicht-öffentlich passiere, zuckten sowohl Bieda als auch der didaktische Leiter, Jörg Leiß, mit den Schultern. Und vor Beginn der nicht-öffentlichen Sitzung sagte die Ausschussvorsitzende Ulrike Wolfinger, auf Nachfrage warum das nicht-öffentlich behandelt werde, dass man „die Bevölkerung nicht beunruhigen“ wolle. Bürgermeister Antonius Wiesemann sagte gestern noch telefonisch dazu, dass Politik und Verwaltung und Schule überlegten, was man tun könne, „um eine gute, gemeinsame Lösung“ zu finden. Das ganze sei ja „ein sensibles Thema“ und es sei besser in Ruhe zu diskutieren.

Auch die Waldorfschule berichteten von ihren Aktivitäten und statt eines Rückblicks, gab es vom kaufmännischen Geschäftsführer, Klaus Giljohann einen Ausblick nach vorne. So werde man künftig Spanisch als dritte Fremdsprache anbieten. Zudem plane man, Änderungen für die Oberstufe. „Wir wollen deutlich naturwissenschaftlicher werden“. 

Zudem wolle man die Betreuung während der Ferien ausbauen. Hier seien Eltern an ihn herangetreten. Und man werde das für das kommende Jahr umsetzen. Er weise jetzt schon mal darauf hin, dass das auch Kinder betreffe, die bisher beim Ferienspaß Neuenrade untergekommen seien. So zehn bis zwölf Kinder würden das wohl sein.

Awerd Riemenschneider, Burgschulleiter, hoffte in seinem Bericht, dass sich die Elternschaft nun auf die jüngste Fahrplanänderung verlassen könne. Da hatte es bei der frischen Planänderung vor den Ferien wohl nicht funktioniert.

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