Schützengesellschaft: Personalien und neue Satzung

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Schützenoberst Björn Sip während der Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft.

Neuenrade - Zufriedenheit sowie die Zustimmung der Mitglieder kennzeichneten die Jahreshauptversammlung der Neuenrader Schützengesellschaft. Mit der Wahl von vier neuen Beiratsmitgliedern wurde auch der personelle Verjüngungsprozess fortgesetzt.

Gleichzeitig wurde die überarbeitete Satzung der Schützengesellschaft angenommen. Schützenoberst Björn Sip und sein Vorstandsteam hatten mit der Vorbereitung gute Arbeit geleistet, der trockene neue Satzungstext wurde von den Schützenmitgliedern mit klarem Votum verabschiedet. 

Entscheidend in der neuen Satzung ist die Tatsache, dass der Begriff „Gemeinnützigkeit“ in der Satzung mehr rechtliche Bedeutung bekommt. Neu und flexibler gestaltet wurde auch die Frage der Vertretung der Schützengesellschaft in Rechtsgeschäften nach außen. Verabschiedet wurde auch erstmals der Beitrag für eine Kindermitgliedschaft (jährlich drei Euro). 

Schützen leisten 1000 Arbeitsstunden 

In seinem Geschäftsbericht hatte Schützenoberst Sip die Renovierung der Außenanlage des Schießstandes hervorgehoben. Von November 2017 bis Juni 2018 leisteten an 14 Samstagen fleißige Helfer mehr als 1000 Arbeitsstunden. Sip erwähnte ebenfalls die vielen Aktivitäten der Schützen, wozu auch die Teilnahme an der Kranzniederlegung zu Ehren von Stadtgründer Engelbert III. in der Fröndenberger Stiftskirche zählt. 

Rückblickend habe sich auch die Verkürzung und Komprimierung des Schützenfestes als richtige Entscheidung herausgestellt, sagte der Schützenoberst. Das Fest sei „reibungslos verlaufen“, ebenso gebe es kaum noch Kritikpunkte. 

Im Mittelpunkt der Wahlen stand das Votum über neue Beiratsmitglieder. Vier junge Schützenbrüder werden damit den Verjüngungsprozesse der Schützengesellschaft weiter fortsetzen. Mit Sven Bartelt (21) dürfe damit auch der bisher jüngste Offizier in den Reihen der Schützen stehen. 

Das Quartett setzt sich neben Bartelt aus Tim Weber, Florian Pollok und Marco Hellmich zusammen. Bei nur wenigen Enthaltungen erfolgte das Votum eindeutig für die neuen Beiratsmitglieder. Neuer Spieß der Unterstadt wurde bei einer Enthaltung Marvin Klimach. Er löst Holger Schlotmann ab, der bei ebenfalls einer Enthaltung zum neuen Schießoffizier gewählt wurde. 

Bei den Vorstandswahlen wurden sowohl der 1. Geschäftsführer Thorsten Lepke als auch der 2. Geschäftsführer und Presseoffizier Domenic Troilo einstimmig bestätigt. 

Bei den Bestätigungswahlen gab es für Bastian Schreiber und Markus Schwarzer für weitere sechs Jahre ein klares Ergebnis. Ebenso gab es für Stephan Zanger als 2. Kassierer und für Klaus Filter als Platzmajor das gleiche Ergebnis.

Mehr Ausgaben als Einnahmen

Kassierer Peter Petzold hatte gute Arbeit geleistet. Sowohl Kassierer Petzold als auch der Vorstand erhielten die einstimmige Entlastung. Bedingt durch Mehrausgaben (überwiegend Musik / Gema und Neugestaltung Schießstand) kletterten die Ausgaben auf knapp mehr als 72.000 Euro, die Einnahmen betrugen rund 67.400 Euro. 

Wichtigste Einnahmequelle sind mit 35 Prozent die Mitgliedsbeiträge, gefolgt von Fahrgeschäften / Zeltwirt mit 35 Prozent. Die Neuenrader Schützengesellschaft zählt derzeit 1930 Mitglieder in ihren Reihen, davon 434 weibliche Mitglieder. Etliche Ehrungen gab es auch (Bericht folgt).

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