Schützenbrüder Küntrop: Zuschuss für neue Heizung

Uwe Blankenheim (l.) und Alfons Fuderholz (r.) verabschiedeten sich in den „Schützenruhestand“

KÜNTROP ▪ Das Thema „neue Heizungsanlage“ und ein wahrer Wahlmarathon – beides stand am Samstag auf der Tagesordnung der Schützenbruderschaft Küntrop während ihrer Jahreshauptversammlung in der „Sebastians Klause“.

In den „Schützenruhestand“ verabschiedeten sich zwei Brüder. Der langjährige Hauptmann Alfons Fuderholz wurde für seine Verdienste mit der goldenen Kordel ausgezeichnet und überließ sein Amt Jürgen Gräf. Uwe Blankenheim legte seine Position als zweiter Kassierer nach zwölf Jahren nieder. Stefan Müderich besetzt dieses Amt in Zukunft. Auch Blankenheim wurde mit einer Kordel in Silber geehrt.

Des Weiteren konnte sich Reimbert Sandt über eine Wiederwahl zum zweiten Vorsitzenden freuen, sowie Stephan Drüeke über die Wiederwahl zum Schriftführer. Als neuer Adjutant wurde Frank Raphael eingesetzt. Für eine weitere Amtsperiode übernimmt Andreas von der Linde die Arbeit als zweiter Offizier. Auch Thomas Sauer (erster Schießoffizier) und Sven Müller (dritter Fähnrich) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Egbert Linn wurde zum neuen Königsadjutanten und Thomas Teckhaus zum neuen zweiten Schießoffizier gewählt. Außerdem werden Michael Winzer und Rainer Grünebaum als neue Beiräte fungieren.

Im Bezug auf die benötigte neue Heizungsanlage gab es noch keine besonderen Neuigkeiten. Das veraltete Heizsystem beschert den Schützenbrüdern jedes Jahr mehr Heizkosten. Da die Schützenhalle auch für andere Vereine geöffnet ist, summieren sich diese Betriebskosten drastisch. Auch die Zuschüsse der Stadt reichen dafür nicht mehr aus. „Jedoch war es auch unser eigener Fehler, nicht früh genug in eine neue Heizanlage zu investieren“, betonte der Erste Vorsitzende Ralf Tönnesmann. Daher stellte der Schützenverein im Dezember einen Zuschussantrag bei der Stadt Neuenrade, damit durch die neue Heizung in Zukunft die Betriebskosten gesenkt werden können.

Ein weiterer stark diskutierter Punkt war der Schützenfestsonntag. Auch die Schützenbruderschaft Küntrop kämpft jedes Jahr mit dem Problem, dass sich die Halle nach dem Festzug nicht mehr füllen will. Das sorgt für heftige Umsatzeinbußen und kann daher auf Dauer nicht mehr bestehen bleiben. Deswegen wurde in einer Arbeitsgruppe der Schützenbruder ein neuer Festsonntag ausgearbeitet. Dabei fällt der Festzug komplett weg und auch das Ausmarschieren wurde abgeschafft, so dass der Sonntag ganz durchgefeiert werden soll. Dieser Vorschlag wurde nach einer langen Diskussion einstimmig beschlossen.

Auch die Jungschützen lieferten einen kleinen Bericht zu ihrem vergangen Jahr ab. Insgesamt gibt es 16 Jungschützen, welche sich an jedem ersten Donnerstag im Monat zu einem geselligen Beisammensein um 20 Uhr in der Sektbar unter der Schützenhalle treffen. In diesem Jahr erwarten die Jungschützen einen Zugang von vier neuen Mitgliedern.

Romina Mester

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