Schützen planen neue Zufahrt zur Festhalle

Die Affelner Schützenbruderschaft zeichnete 20 Grünröcke für ihre 25-jährige Mitgliedschaft aus.

AFFELN ▪ Die Affelner Schützenbruderschaft St. Petrus und Paulus blickte am Samstag auf ein erfolgreiches Schützenfest zurück. Bei der Abrechnung wurden genaue Zahlen genannt.

Im Gegensatz zu 2009, als mit dem Schützenfest ein Gewinn von 9950 Euro erzielt wurde, wurden beim diesjährigen Fest nur 7723 Euro eingenommen. Das lag, so vermuten die Schützen, größtenteils am sehr warmen Wetter. „Doch trotzdem haben wir noch ein relativ gutes Ergebnis, und die Entscheidung war richtig, die Bierpreise zu erhöhen“, erklärte Kassierer Ulrich Schulte. Der Bierdurst war in diesem Jahr nämlich auch nicht so groß wie erwartet. Im Vorjahr wurden 95 Hektoliter verzehrt – in diesem Jahr nur 83 Hektoliter. Im Gegensatz dazu stieg der Wasserverkauf von 10 Hektoliter in 2009 auf 19 Hektoliter in 2010.

Wegen des warmen Wetters und des neuen Hallenvorplatzes, auf dem viele Besucher verweilten, verkaufte die Bruderschaft wesentlich weniger Eintrittskarten. Auch bei den Garderoben-Einnahmen wurden fast 50 Prozent weniger eingenommen. „Da hingen nur unsere eigenen grünen Uniformjacken“, sagte Schulte. Trotzdem sind die Schützen mit ihrem Fest zufrieden, das durchweg friedlich verlief.

Für das kommende Jahr planen die Grünröcke eine kleine Veränderung. Am Freitag wird der König nicht mehr von zu Hause abgeholt, sondern ab der Vereinskneipe Willecke-Wortmann. Dadurch kann mehr Zeit eingespart werden.

Des Weiteren stellte der Vorstand eine neue Satzung vor, die vom Amtsgericht Iserlohn bewilligt wurde. Die Behörde hatte bemängelt, dass in einigen Paragraphen der vollständige Name der Schützenbruderschaft fehlte, was nun geändert wurde. Außerdem müssen ab sofort Einladungen zur Mitgliederversammlung mindestens eine Woche vor Termin am Aushängebrett veröffentlicht werden. Alle künftigen Beschlüsse, so besagt es die neue Satzung, müssen in einem Protokoll festgehalten werden.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war der neue Hallenvorplatz. Dieser konnte bereits zum Schützenfest genutzt werden. Nun soll aber noch die Zufahrt zur Halle verlegt werden. Die Schützen erhoffen sich dadurch nicht nur ein schöneres Erscheinungsbild, sondern auch 15 bis 20 weitere Parkplätze. Da die Stadt Neuenrade an der Straße Zum Imberg im kommenden Jahr Arbeiten plant, würde die neue Zufahrt dann kostenlos direkt an diese angeschlossen werden können. Der geplante Weg soll zwölf bis 13 Meter breit sein und trompetenförmig auf die Schützenhalle zuführen. An den Rändern wollen die Schützen Bepflanzungen anlegen und Lichter installieren. Ein Nachteil der neuen Zufahrt sind die 1500 Euro Mehrkosten, die dabei entstehen. Bereits in diesem Jahr soll mit den Erdarbeiten begonnen werden.

Außerdem wurden bei der Abrechnung noch 20 Schützenbrüder für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Zu neuen Kassenprüfern für 2011 wurden Stefan Schulte-Bröker und Dirk Jakob ernannt. Im Anschluss an die Sitzung spielte der Musikverein Affeln und gab die Tanzfläche frei. ▪ romi

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