Schüler untersuchen Neuenrader Waldboden

NEUENRADE ▪ Ganz genau nehmen die Zweitklässler der Burgschule Neuenrade und der Grundschule Altenaffeln derzeit den Waldboden unter die Lupe – im wahrsten Sinne. Drei Tage lang ist die Umweltexpertin Christiana Schultz von der Deutschen Umwelt-Aktion, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Naturschutz-Gedanken in den Schulbereich zu tragen, zu Gast.

„Die Kinder sollen möglichst früh den richtigen Umgang mit der Natur lernen“, erklärt Schultz. Sie sollten lernen, Rücksicht zu nehmen auf Boden, Wasser, Luft, Tiere und Pflanzen. Und das setze Wissen voraus. Deshalb sollen sie spielerisch erfahren, dass „Der Waldboden lebt“ – so heißt die Aktion.

Zunächst teilte die Umweltexpertin die Kleinstlebewesen in sechs Gruppen ein: Spinnentiere, Insekten, Asseln, Würmer, Tausend- und Hundertfüßler sowie Schneckentiere. Im Wald oberhalb der Carl-Diem-Straße wurden die Zweitklässler spielend fündig. In ihren Becherlupen tummelten sich Regenwürmer, Spinnen und Hundertfüßler. Das war aber kein Grund für die Mädchen und Jungen, sich zu ekeln. Sie lernten, dass Spinnentiere acht Beine, Insekten hingegen nur sechs Beine haben. Asseln zählen zu den Krebstieren und atmen nicht nur durch Lungen, sondern auch wie ein Fisch durch Kiemen. Alle Tiere sind für das Gleichgewicht der Natur unerlässlich.

Von dem Klassenzimmer im Grünen waren die Neuenrader Grundschüler mehr als begeistert. Mit Feuereifer begaben sie sich auf Entdeckungsreise.

Gesponsert wird der Umweltunterricht von den Stadtwerken Neuenrade. ▪ acn

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