Schüler produzieren Comic-Buch zum Thema "anders sein"

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Nicht ohne Stolz präsentieren hier die Kinder der Literatur AG, die in Kooperation mit der Stadtbücherei /Zelius, stattfindet, ihr Comic-Buch. 

Neuenrade - Was Jugendliche der Literatur-AG der Hönnequell-Schule zum Thema „anders sein“ mit Tablet, spezieller Software und viel Kreativität auf die Beine gestellt haben, ist nun in einem Comic-Buch nachzulesen.

 Mehrere Geschichten haben die Schüler erstellt. Das Projekt wurde mit Hilfe einer Software, die Fotos in Comic-Bilder umwandelt, zu jenem Comic-Buch, das sich jedermann in der Bücherei ausleihen kann. Die Geschichten in dem Buch befassen sich mit Ausgrenzung Andersgläubiger, mit der Geschichte um einen Obdachlosen oder auch um das Dauerthema Mobbing. Am Ende gibt es jedes Mal ein Happy-End.

Es war ein Projekt, das im Zuge der Interkulturellen Woche entstand, die im vergangenen Jahr in Neuenrade an diversen Orten stattfand. Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Institutionen, Schulen und Vereinen, von Jugendzentrum, Grundschule und eben Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 und 7 der Literatur AG der Hönnequell-Schule hatten sich damals eine Woche lang mit dem Thema befasst. Die Literatur AG der Hönnequell-Schule (ein Kooperationsprojekte mit der Stadtbücherei und Zelius) kam danach regelmäßig in der Stadtbücherei zusammen, um über „anders sein“ zu sprechen. Mit dabei war nicht nur Lehrerin Angela Fernandes sondern auch Schulsozialarbeiter Thorben Schürman. Vorurteile und Ausgrenzung – das spielte bei der AG thematisch eine Rolle.

Zum Einstieg ging es damals um Ausgrenzung. Sozialarbeiter Schürmann thematisierte damals auch Rassismus, Ausgrenzung, Vorurteile bei den Menschen, nannte dabei durchaus die AfD in den Zusammenhängen, diskutierte mit den Schülern zum Thema freie und offene Gesellschaft. Dabei kam sogar das Thema der ehemaligen Ein-Kind-Politik in China zur Sprache als Beispiel für eine unfreie Gesellschaft, wo der Staat den Familien die Zahl der Kinder vorschreibt. Auch Ängste vor Fremden wurden behandelt.

Aus diesem weit gefassten Themenkomplex entwickelten die Schülerinnen und Schüler zunächst ein Storyboard (skizzenartige Darstellung der Geschichten/Filme). Dann folgte schließlich die kreative Arbeit mit Fotos und Text. Kleingruppen schrieben dann die einzelnen Geschichten. Mit Hilfe der Software wurden die einzelnen Fotografien dann eben in Comic-Bilder umgewandelt. Text konnte auch in Form von Sprechblasen untergebracht werden. Stolz waren die Schülerinnen und Schüler schließlich über das Ergebnisses und freuten sich, dass sie als Buchautoren mit ihrem Gemeinschaftswerk in der Ausleihe der Stadtbücherei vertreten sind.

Die Autoren sind Tibor Hildebrand, Emily Lang, Joelle Nawotka, Seyda Demir, Alea Vassis, Mariecke Müller, Elena Karatassios, Kevsar Avci, Maico Neu und Luca Enrico Dehn.

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