Schüler erkunden Berufswelt

Die Schüler sprachen mit Auszubildenden über die Anforderungen und die Inhalte der jeweiligen Berufe. In zwölf verschiedenen Berufen bildet die Echterhage Holding aus.

KÜNTROP - Unter dem Motto „Fit 4 Job“ – Fit für den Beruf – besuchten gestern 17 Schüler der Balver Realschule die Echterhage Holding in Küntrop. „Fit 4 Job“ ist ein Berufsorientierungsprojekt der Schulen, in dem sich Jugendliche über Berufe und Bewerbungsverfahren informieren können.

Als Kooperationspartner der Städtischen Realschule Balve empfing die Echterhage Holding die 13- bis 15-Jährigen an ihrem Firmensitz in Küntrop. In einer Präsentation stellte Verbundstudentin Julia Pohle den Jugendlichen zunächst die Unternehmensgruppe vor und informierte sie über die beruflichen Möglichkeiten im Unternehmen. Innerhalb der Echterhage Holding gäbe es zwölf Ausbildungsberufe und vier Verbundsstudiengänge.

Im Anschluss führten Auszubildende des Unternehmens, oft nur wenige Jahre älter als die Schüler, diese in kleinen Gruppen durch den Betrieb. Übungsgruppen zu den verschiedenen Produktionstechniken ermöglichte den Schülern einen besseren Zugang zu den teils komplex wirkenden Vorgängen. „Ich fand das interessant, wie sie das hier machen. Auch wenn ich nicht immer alles verstanden habe, dann wurde es aber erklärt“, sagte Schülerin Pia Theile nach der Führung.

In ruhigerer Atmosphäre konnten sich die Schüler bei den Auszubildenden des Unternehmens im direkten Gespräch informieren. „Was macht ihr denn da so? Oder muss man da Mathe oder Englisch können? Waren wohl die häufigsten Fragen, die gestellt wurden“, sagte Romina Krollmann, Auszubildende für den Beruf der Industriekauffrau – die Erwartungen der Schüler auf eine negative Antwort musste sie enttäuschen: „Ja, Mathe und auch Englisch sollte man schon beherrschen.“

Die angehende Immobilienkauffrau Heather Seeger musste ebenfalls einige Erwartungen korrigieren: „Mit „mieten, kaufen, wohnen“, wie es die Jugendlichen aus dem Fernsehen kennen, hat der Beruf weniger zu tun“, sagt sie lächelnd. Geduldig gab sie einen Einblick in das eigentliche Berufsbild einer Immobilienkauffrau, deren Alltag sich häufiger im Büro abspiele, als im Kundenkontakt vor Ort.

„Der Besuch der Unternehmen ist Teil der Lerntage an unserer Schule“, sagte der betreuende Lehrer Roland Chrzanowski. In anderen Unterrichtseinheiten würden die Schüler über Finanzen und Versicherungen informiert. „Mit der Firma Echterhage haben wir einen Kooperationsvertrag, in dem wir Projekte wie „Fit 4 Job“ durchführen. Wir arbeiten aber auch bei der Vergabe von Betriebspraktika und im Bewerbungstraining zusammen.“

Von Sebastian Berndt

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