Schöntaler Weg: Bald eingeschränktes Halteverbot

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Wenn Autos am Straßenrand parken, kommt es immer wieder zu Störungen des Verkehrsflusses.

Neuenrade - Kaum eingerichtet, sorgt die Umleitung in Sachen Hüttenweg für Verdruss. Der Verkehr, der nun über den Schöntaler Weg geleitet wird, staut sich zu den neuralgischen Zeiten, vor allem wenn auf dem Schöntaler Weg Autobesitzer ihre Fahrzeuge am Fahrbahnrand parken. Damit ist Schluss.

 Kurzfristig soll dort in der Zeit von 7 bis 18 Uhr ein beidseitiges eingeschränktes Halteverbot eingerichtet werden, um die Situation zu entschärfen. Denn gerade im Begegnungsverkehr führe das zu starken Verkehrsbehinderungen. Dr. Karl Kaluza schrieb an den Märkischen Kreis, um sich dort für eine Lösung des Problems einzusetzen.

Kaluza, Ratsvertreter für Bündnis90 / Die Grünen, im Neuenrader Stadtparlament, beschreibt in einer E-Mail die Situation: Demnach würden im Bereich des Schöntaler Weges regelmäßig Anwohner der dortigen Hochhäuser auf der Straße parken, daher komme es seines Erachtens insbesondere während der Stoßzeiten zu Arbeitsbeginn/-Ende aber auch sonst zu immensen Behinderungen der Busse, Lkw und natürlich der Pkw, die wegen des Gegenverkehrs und der am Straßenrand parkenden Autos ständig halten müssten.

Er rege sogar in diesem Bereich ein absolutes Halteverbot an. Der Märkische Kreis hat jedenfalls auf das Ansinnen Kaluzas reagiert. Wie Pressesprecher Hendrik Klein auf Nachfrage verkündete, habe man im Rahmen einer telefonischen Anhörung mit der Stadt Neuenrade, dem Märkischen Kreis und der Polizei eben entschieden, dort ein beidseitiges eingeschränktes Halteverbot einzurichten, um die Situation zu bereinigen.

Darüber sei auch Straßen.NRW informiert worden. Vom absoluten Halteverbot habe der Märkischen Kreis Abstand genommen, damit die Anwohner dort eben noch in Ruhe be- und entladen könnten, sagte Hendrik Klein.

Von Peter von der Beck

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