Bienenvolk pflegt sich nicht allein

Maja und Willy brauchen Aufmerksamkeit

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Matthias Pohl (mit Plakat) und seine Mitstreiter Patrick Preuß und Jens Löhnert informierten beim Schnuppertag auf dem Lehrbienenstand am Kohlberg.

Neuenrade - Vier Interessenten informierten sich beim Schnuppertag auf dem Lehrbienenstand des Imkervereins Werdohl-Neuenrade am Sonntagvormittag über die Pflege eines Bienenvolkes. Das klang zunächst nach einer geringen Nachfrage. Dem war aber keineswegs so. Matthias Pohl, Bienensachverständiger und Schriftführer des Vereins, verriet: „Angemeldet waren noch drei mehr, aber wir hatten krankheitsbedingt kurzfristig einige Absagen.“

Der heimische Imkerverein zählt derzeit 65 Mitglieder. „Immer wieder kommt es aber vor, das jemand dazu kommt und nach einem halben Jahr wieder aufgibt“, erklärte Pohl, „dass das Hobby Bienen eben doch mehr Arbeit bedeutet als man denkt.“ Und so sei der Schnuppertag eben als auch eine Art Aufklärung gedacht, unterstrich der Sachverständige die Motivation hinter dem Angebot.

Drei Referenten brachten den Interessierten am Sonntag die Zucht und Hege eines Bienenvolkes näher. Und so erfuhren sie, „dass man in der Saison zwischen März und Juni alle sieben bis neun Tag eine halbe Stunde pro Volk aufweden muss“. Darüber hinaus machte Pohl klar: „Über Ostern drei Wochen in den Urlaub fahren, geht dann halt nicht.“

Pohl und seine beiden Mitstreiter Patrick Preuß und Jens Löhnert informierten die Noch-Nicht-Imker über allerlei Wissenswertes rund um die nützlichen Tiere. „Wir klären auch darüber auf, dass dieses Hobby neben aller Arbeit aber auch gelebter Umweltschutz ist“, betonte Pohl. „Und man hat später seinen eigenen Honig. Das ist ja auch nicht zu verachten.“ In der Mittagszeit gab es eine Suppe zur Stärkung.

Am 22. März findet eine Wiederholung der Veranstaltung statt. Anmeldungen sind noch möglich per E-Mail an schnuppertag@imkervereinwn.de

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