Schnelles W-Lan-Netz für die Bürger: „Neuenrade verbindet...“

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Präsentierten den Namen für das neue W-Lan-Netz: Sandra Horny (links) und Bürgermeister Antonius Wiesemann (rechts) sowie Familie Pauls.

Neuenrade - „Neuenrade verbindet....“ lautet der Name des neuen schnellen städtischen W-Lan-Netzwerkes.

Die Stadtverwaltung Neuenrade hatte für den Stadtmarketingverein vor einiger Zeit im Freibad Friedrichstal, in der Stadtbücherei und im Jugendzentrum schnelles W-Lan mit enormer Bandbreite von 200 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung gestellt. 

Der Grund, wie es Bürgermeister Antonius Wiesemann in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Stadtmarketingvereins formulierte, sei es seinen Bürgern diesen Service zu bieten. Das sei einfach zeitgemäß. 

Wettbewerb ausgerufen

Sandra Horny, hauptamtliche Geschäftsführerin des Vereins, fand es vor diesem Hintergrund gut, dass dieses W-Lan-Netz einen Namen hat, der diesem Gedanken nahe kommt. Und sie schrieb einen kleinen Wettbewerb aus, bei dem es 50 Neuro zu gewinnen gab. Etliche machten mit. Neben Vorschlägen, die etwas mit der Hönne oder dem Roden Hennes zu tun hatten, gab es auch Abkürzungen. 

Letztlich entschied ein Vorstandsgremium des Stadtmarketingvereins, dass der Vorschlag von Jessica Pauls, „Neuenrade verbindet...“, am besten passe. In dieser Woche übergab Bürgermeister Wiesemann einen Gutschein über 50 Neuro (entspricht dem Wert von 50 Euro) an Pauls, die mit ihren Kindern Emma und Matthis gekommen war, um den Gewinn abzuholen. Wahrscheinlich wird sie die 50 Neuro im Neuenrader Baumarkt einsetzen. „Denn wir renovieren gerade“, sagte Jessica Pauls. 

Nutzungsbedingungen müssen akzeptiert werden

Genutzt werden kann das schnelle Netz, indem man auf seinem Endgerät das neue W-Lan anwählt und die Nutzungsbedingungen akzeptiert. Dass die Bedingungen akzeptiert werden müssen, ist auch eine Maßnahme im Rahmen der Störer-Haftung. Es gibt zudem eine Zeitbegrenzung auf acht Stunden, danach muss sich der Nutzer neu einwählen. 

Die Zielgruppe, die die Stadtverantwortlichen mit diesem neuen Angebot erreichen wollen, umfasst alle Neuenrader, aber auch auswärtige Besucher. Vor allem Jugendliche wird es freuen. Viele hätten Prepaid-Handys mit meist eher geringen Daten-Volumen. Und das sei meist schnell verbraucht, sagte Horny bereits bei der Vorstellung des Projekts Mitte Mai. Freuen werde es sicher auch viele Flüchtlinge, die nun ebenfalls auf ein hervorragendes W-Lan-Netz zurückgreifen könnten.

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