Breitband-Ausbau in Neuenrade fast angeschlossen

Schnelles Internet für 1500 Haushalte

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Freuen sich auf schnelles Internet in Neuenrade: (von links) Innogy-Kommunalbetreuer Johannes Kobeloer, Kundenberater Hans Jacksties, Bürgermeister Antonius Wiesemann und innogy-Planungsleiter Michael Eberley.

Neuenrade – „Dass die Bauzeit sich so hingezogen hat, lag an widrigen Umständen bei den Bodenverhältnissen“, sagte Michael Eberley.

Der Planungsleiter der Firma innogy kündigte am Dienstagmorgen an, dass der Ausbau der Breitband-Infrastruktur in Neuenrade nahezu abgeschlossen sei und mit 1500 Haushalten bald ein Drittel der Neuenrader Bevölkerung das ersehnte schnelle Internet bekommen könnte. 

Bürgermeister Antonius Wiesemann freute das sehr: „Wir haben dringendst darauf gewartet“, unterstrich er. „Es ist toll, dass es in Neuenrade nun endlich weitergeht und dass wir mit der Firma Innogy einen verlässlichen Partner haben.“ Dann fragte das Stadtoberhaupt jedoch nach, welche „widrigen Umstände“ denn währen der Bauarbeiten aufgetreten seien. 

Auf Felsen gestoßen

„Wir sind auf Felsen gestoßen“, verdeutlichte Eberley, „aber auf besonders harte.“ Er fügte hinzu: „Felsen in einer Dicke, die wir sonst in 15 Minuten durchbohrt haben, haben uns in Neuenrade zweieinhalb Stunden aufgehalten.“ So hat innogy in die die Maßnahme 1,8 Millionen Euro – statt der ursprünglich geplanten 1,2 Millionen Euro – investiert, teilte Pressesprecher Wieland Dierks mit. 

Die Neuenrader Straßen Heerweg, In der Hönne, Lessingstraße, Kantstraße, Obere Halle, Carl-Diem-Straße, An der Leye, Wilkestraße, Semberg, Neue Mühle, Gartenweg, Lange Gasse, Schütteloher Weg, Berentroper Weg, Hinter der Stadt, Leopoldweg, Breslauer Straße, Winterlit und Friedrichsthal werden nun versorgt über eine Leitung, die aus Sundern und Balve nach Neuenrade führe. Innogy-Kommunalbetreuer Johannes Kobeloer unterstreicht aber: „Neuenrade erhält aber eine zweite Einspeisung aus der Richtung Menden. Wenn die Leitung aus Sundern einmal ausfallen sollte, kann das Stadtgebiet über den anderen Weg weiterhin versorgt werden.“ 

Bauzeit beträgt fast zwei Jahre

In fast zweijähriger Bauzeit wurden 9,5 Kilometer Leerrohre verlegt und dort Glasfaserkabel eingeblasen. Durch 16 Multifunktionsgehäuse wurden 27 Kabelverteilschränke für das schnelle Internet – bis zu 120 Megabit pro Sekunde – erschlossen.

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