Ein schauriger Abend

+
Feuerspucker Nino Arra begeisterte zahlreiche Besucher in der Neuenrader Altstadt mit seiner spektakulären Show. ▪

NEUENRADE ▪ Hexen, Geister, der Tod oder Batman. Alle machten sie die Neuenrader Altstadt unsicher. Zur Halloween-Einkaufsnacht hatten sich vor allem die Kinder aus der Hönnestadt gruselig verkleidet und verlangten bei den Geschäftsinhabern Süßes – sonst gab's Saures. Für die war der Abend ein Erfolg. Zahlreiche Besucher verteilten sich in der Stadt.

Das große Highlight der Einkaufsnacht war aber Nino Arra. Nach einem schweren Unfall sitzt der junge Mann in einem Spezialrollstuhl, doch sein Hobby hat er nicht aufgegeben: das Feuerspucken.

Vor Beginn seiner spektakulären Show bedankte sich Nino Arra bei den Neuenradern für ihre Unterstützung durch zahlreiche Spenden, sodass er sein Hobby wieder ausüben kann.

„Ich bin schon etwas aufgeregt“, bekannte Arra vor seiner ersten Aufführung nach mehr als einem Jahr in der Zweiten Straße. Das Publikum bedachte ihn und seine Darbietungen mit viel Applaus. Feuer aus seinem Munde erhellte immer wieder den Neuenrader Nachthimmel. Christina Klaes und Kirsten Biedebach unterstützten den Künstler und zeigten ebenso Spektakuläres. Wild schwangen sie die brennenden Fackeln durch die Luft.

Ruhiger und gemütlicher ging es im Ladenlokal Wenzel zu. Dort las Bettina Hennemann einer ganzen Hexen- und Geisterschar spannende Gruselgeschichten vor. Eine große Vampirfamilie suchte darin eine neue Bleibe.

Mehr in Richtung der Wahrheit tendierte da schon Jürgen Hederich, der eine große Gruppe zur schaurigen Neuenrader Nachtführung begeistern konnte, erhellt vom Fackelschein. Der als Nachtwächter mit Laterne verkleidete Stadtführer begann seinen Vortrag an der Gerichtslinde, ehe es direkt zum Kittchen unter dem Rathaus ging. Weitere Höhepunkte der Grusel-Führung waren das Haus des Scharfrichters und die Herberge eines Zauberers in der Zweiten Straße.

Danach strömten noch lange die kleinen gruseligen Gestalten durch die Neuenrader Nacht und erschreckten so manchen Passanten. ▪ David Schröder

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare