Fotostory in der Bücherei

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Sandra Horny freute sich über die Unterschriften der Kooperationspartner: Klaus Peter Sasse, Holger Bieda, Awerd Riemenschneider und Bernd Buntenbach unterstützen das Projekt.

Neuenrade -  Nach einem erfolgreichen Jahr 2013 hat Sandra Horny, Leiterin der Stadtbücherei und Zelius, auch für das kommende Jahr einige Ziele fest im Blick. Unter anderem strebt sie die Teilnahme an einem Projekt an. „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv) in Kooperation mit der Stiftung Digitale Chancen im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, nennt es sich.

Der Projekt des dbv sieht vor, dass die Bücherei in den nächsten fünf Jahren Bündnisse initiiert, die sich der Durchführung der Angebote widmen und gemeinsam Freude am Lesen vermitteln.

Alle Angebote von „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ sollen lokal und von mindestens drei Institutionen gemeinsam umgesetzt werden. Ziel sei dabei die nachhaltige Vernetzung der Akteure vor Ort und die Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements für eine bessere Bildung, so der bdv.

Um starke Partner hat sich Sandra Horny bereits bemüht. Sowohl der Stadtmarketingverein, als auch die Burg- sowie die Gemeinschaftsschule sind mit an Bord. Gestern unterschrieben Vertreter der Institutionen den Kooperationsvertrag, der Anfang Januar eingereicht werden soll. Bürgermeister Klaus Peter Sasse, Bernd Buntenbach, Awerd Riemenschneider sowie Holger Bieda sind von dem Projekt überzeugt.

Nach einer Prüfungsphase durch den bdv werde entschieden, ob das Projekt in Neuenrade mit Geldern bezuschusst werde. Damit solle dann die technische Ausstattung des Projekts finanziert werden. Benötigt werden laut Horny fünf Tablet-PCs für das in Neuenrade geplante Projekt mit dem Namen „Fotostory 2.0“, das sich an Jungen und Mädchen des vierten und fünften Schuljahres richten soll. „Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf bildungsbenachteiligten Schülern“, so Horny.

Titel des Projektes „Fotostory 2.0“ werde dann „Wir sind Bürgermeister“ sein. An drei Nachmittagen in der Woche sollen Fragen und Aufgaben zum Thema bearbeitet werden. Was macht ein Bürgermeister und was würde ich als Bürgermeister machen? Ein Besuch bei Klaus Peter Sasse erklärt sich daher von selbst. Die dabei entstandenen Fotos sollen dann in Form einer Präsentation verarbeitet und natürlich auch ausgestellt werden.

Sasse lobte das Engagement Sandra Hornys: „Wir müssen unsere eigenen Stärken hervorheben. Eine ist ganz bestimmt die Arbeit der Stadtbücherei und Zelius.“ Das Projekt trage zur Attraktivitätssteigerung der Gemeinde bei, so Sasse weiter. Zunächst aber gilt es, die Daumen zu drücken. Ende Februar kommen die Bescheide. -

Von Friederike Domke

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