Sieben Bands

Live-Musik bis in die Nacht beim Rumo Tripot Festival

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Gross & Starck – eine der sieben Festival-Bands.

Küntrop - Das Rumo Tripot Festival hat am Wochenende viele Besucher auf den Kulturhof Schulte in Küntrop gelockt. Auf sie wartete ein abwechslungsreiches Musik-Programm.

Christine war eine von vielen Besuchern des Rumo Tripot Festivals am Samstag auf dem Kulturhof Schulte. Die Neuenraderin war wieder mit ihren Freundinnen Sigrun aus Altena und Bianca aus Hamburg dabei. Sie brachte dieses Festival kurz und knapp auf den Punkt: „Feiern mit Freunden.“ Darauf stieß das Trio mit Bier und Wein an.

Der „Kulturfluter“ als Veranstalter hatte an alles gedacht, um es den Besuchern so gemütlich wie möglich zu machen. In der Scheune wechselten sich in elf Stunden sieben Livebands ab, während der Umbaupausen fand auf der kleinen Bühne auf der Wiese Sessions statt, an denen jeder, der ein Instrument spielte, mitmachen konnte.

Daniel Pütz moderierte die Veranstaltung

Immer mittendrin: Daniel Pütz. Und zwar diesmal nicht als Mitglied der Band Entspannungsminister, sondern vielmehr im weißen Anzug als Moderator. Er sagte Immergrün, Gross & Starck, das Wolfman Blues Orchestra, Apewards, No way out 58 und One Tape an, die mit ganz eigenen Variationen von Cover-Rock, Deutschem Indie-Pop, aber auch Hardcore und Garagen-Rock unterhielten. Auf der zweiten Bühne spielte das Presstisch Orchester in wechselnder Besetzung.

Rumot Tripot Festival in Küntrop

Jede Band fand ihr Publikum, das zudem mit Beifall nicht sparte. Um bei Kräften zu bleiben – dauerte die Veranstaltung doch offiziell von 15 bis 2 Uhr – konnten die Gäste unter Veggie-Schnecken, Bockwürstchen, Frühlingsrollen, Hähnchenspießen und erstmals auch Bio-Burgern wählen. 

Für den reibungslosen Ablauf vor und hinter den Kulissen war die Crew vom Kulturfluter viele Stunden im Einsatz. Claudius Schulte sagt zum Konzept: „Wir wollen einen Raum für Treffen bieten, und dies live und nicht digital unterwegs.“

Die Organisatoren haben schon weitere Pläne

Dass es diesmal wieder aufgegangen ist, zeigt sich an den Besucherzahlen, die in etwa denen den vergangenen Jahres (600) entsprachen. Bisher steht Musik im Mittelpunkt der Planungen für die weiteren Veranstaltungen. Aber in drei oder vier Jahren, so Schulte, könnten durchaus Poetry Slam und auch Lesungen hier stattfinden.

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