Ruhiger und besinnlicher Markt

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Die Kinder konnten Nussschalenschiffchen basteln und anschließend schwimmen lassen. ▪

NEUENRADE ▪ Ruhig und besinnlich ging es zu beim Adventsbasar der Freien Waldorfschule auf dem Remmelshagen. Mitten in der Natur war auch bei den Angeboten Natürlichkeit gefragt.

Ob Holzspielzeug, Wolle oder Naturkosmetik, Honig, Gewürze, Wildwurst oder Magnetschmuck – in den liebevoll dekorierten Klassenräumen wurde jeder fündig.

Auch bei den lukullischen Angeboten blieben keine Wünsche offen, in der Cafeteria wurde selbst gebackener Kuchen und Waffeln verkauft, es gab Grillwürstchen, Reibeplätzchen und Crepes, die Kinder wärmten sich am offenen Feuer und rösteten dort ihr Stockbrot.

Schüler der Waldorfschule verkauften aus Bauchläden heraus Tüten mit Weihnachtsplätzchen oder machten, gemeinsam mit engagierten Eltern, Beschäftigungsangebote für ihre Mitschüler oder Besucherkinder.

Selbst die Jüngsten konnten Kerzen mit Hilfe der Serviettentechnik verzieren, Sterne basteln oder Weihnachtsschmuck filzen, ältere Kinder und auch Mütter fertigten Tannenkränze an. Schön anzusehen, aber nicht einfach zu bewältigen war der Wasserparcour, in dem man ein Nussschalenschiffchen mit brennender Puppenkerze als Mast durch einen Hindernisparcour aus Steinen, Moos und Holz pusten musste.

Keine Musik vom Band, sondern live und von Hand gemacht, und statt des Auftritts eines rotbemantelten Weihnachtsmanns erschien „Gott Vater“ in der Aula der Schule. Das „Paradeisspiel“ um die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies und dessen Konsequenzen für die Menschheit brachten Lehrer und Schüler gekonnt inszeniert und trotz des ernsten Hintergrunds mit einem Augenzwinkern auf die Bühne.

Musikalische Darbietungen der Kinder und ein Puppenspiel für die jüngeren Besucher rundeten den Basar ab.

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