Einwohnerzahl in Neuenrade bleibt konstant

Neuenrade - Die Einwohnerzahlen in Neuenrade bleiben konstant. Während andere Städte im Märkischen Kreis stark rückläufige Einwohnerzahlen - zum Teil jedes Jahr aufs Neue - vorweisen müssen, bleibt Neuenrade mit 12 313 gemeldeten Bürgern (Stichtag 31. Dezember) in etwa gleich groß wie im Vorjahr.

Während Nachbarkommunen wie Altena und Werdohl seit Jahren bereits mit dem Rückgang seiner Bürger in Höhe eines zweistelligen Prozentbereiches zu kämpfen haben, sind die rückläufigen Zahlen in Neuenrade „kaum der Rede wert“, wie Judith Kräuter vom Einwohnermeldeamt der Stadt Neuenrade auf Anfrage des SV sagt.

Gerade einmal 29 Neuenrader gab es zum Stichtag 31. Dezember 2014, weniger, als noch ein Jahr davor.

92 Geburten gab es 2014 in der Stadt an der Hönne, dagegen jedoch 118 Sterbefälle von Neuenrader Bürgern. Zudem zogen insgesamt 510 Männer, Frauen und Kinder im vergangenen Jahr nach Neuenrade, während 513 weg gezogen sind. Somit ist die Gesamtzahl von Neuenrader Bürgern von 12 344 auf 12 313 gesunken. Dies ergibt ein Saldo von insgesamt 29 Bürgern, die in der Statistik der Stadt erfasst sind. Dies entspricht einem prozentualen Rückgang von 0,003 Prozent.

Bezogen auf die Ortsteile nimmt Neuenrade selbst mit 8866 Einwohnern den Spitzenplatz ein. Auf Platz zwei und drei folgen Küntrop und Affeln mit je 1417 und 1173 Einwohnern. Altenaffeln und Blintrop hatten zum Stichtag 526 und 331 Bürger in den Ortsteilen wohnen.

Der Anteil der über 64-Jährigen beträgt zur Zeit rund 19 Prozent (insgesamt 2437 Bürger). Unter 16 Jahren sind dagegen 1847 Mädchen und Jungen, was einem Prozentanteil von 15 Prozent entspricht. Bis zum Jahr 2010 stieg der Bevölkerungsanteil der 40- bis 50-Jährigen - als alterstechnisch größte Gruppe - auf etwa 2300 Personen. „Der demographische Wandel mit einer zunehmenden älteren Gesellschaft ist natürlich auch in Neuenrade spürbar“, so die Stadtmitarbeiterin. Da freut man sich über jeden neuen Erdenbürger: Bereits zum Jahresbeginn haben neue Neuenrader Bürger das Licht der Welt erblickt: Dazu gehört Vache mit seinen Eltern Simonyan und Andranik Mkrtchyan. Auch Melanie und Fabian Tillmann, die bereits einen kleinen Jungen mit Namen Moritz haben, wurden durch die Geburt der Zwillinge Laura und Luise zu einer fünfköpfigen Familie - entgegen dem wachsenden Trend zur Individualisierung der Gesellschaft.

Von Benny Finger

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