„Rübenbeleuchtung“ soll weg

Die Bündnisgrünen beantragen, die „Rübenbeleuchtung“ abzuschalten. - Foto: von der Beck

Neuenrade - Die „Rübenbeleuchtung“ zwischen Neuenrade und Küntrop soll ausgeschaltet werden. Das wünscht die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen und legt dem Rat einen entsprechenden Antag vor.

Der stellvertretende Fraktionssprecher, Dietrich Maurer, schreibt in der Begründung, dass die Straßenbeleuchtung nicht mehr zeitgemäß sei, denn kein Fußgänger gehe mehr bei Dunkelheit von Neuenrade nach Küntrop oder umgekehrt. „ Sollte es doch so sein, so sei es ein Jogger oder jemand, der dies aus Jux und Dollerei tue – der könne doch aber selbst für Sicht sorgen. Maurer: „Die Beleuchtung verursacht nur Kosten und ist außerdem umweltschädlich, da sie für zusätzliche optische Verschmutzung der Atmosphäre sorgt“.

Es sind rund 25 große, schwanenhalsförmige Straßenlaternen, die auf der einen Seite das Küntroper Industriegebiet beleuchte, den Bürgersteig, der sich bis Küntrop hinzieht und eben das angrenzende Feld, auf dem eben Rüben, Mais und aktuell gar Senf angebaut wird. Nach Angaben von Maurer ist die Beleuchtung „noch ein Relikt“ aus der Zeit als Küntrop im Zuge der Gebietsreform Neuenrade zugeschlagen wurde. Eine Forderung sei damals eben eine gut beleuchtete Verbindungsstraße gewesen. - vdB

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare