Rotary-Club

Rotary-Club feiert Jubiläum von „Sprache verbindet“

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Björn Wachsmuth (links) wurde vom Vorsitzenden Jörg Hellweg als neues Mitglied aufgenommen.

Neuenrade - Zum zehnjährigen Bestehen des Projektes „Sprache verbindet“ traf sich der Rotary-Club Altena-Werdohl-Plettenberg, um einen Einblick in die vergangene Zeit zu nehmen.

Zuerst freute sich jedoch Präsident Jörg Hellweg darüber, Björn Wachsmuth als neues Mitglied in den Club aufzunehmen. „Es ist immer schön, junge Mitglieder zur Unterstützung zu bekommen und Björn wird uns in jeder Hinsicht bereichern“, betonte der Präsident bei der Veranstaltung im Hotel Kaisergarten.

Im Anschluss gewährte Prof. Dr. Peter Renvert einen Einblick in die Arbeit des Projektes „Sprache verbindet“, welches bereits vor zehn Jahren an den Start ging. Zunächst war es für ein Jahr auf Probe in Ütterlingsen gestartet. Auf die Idee gekommen waren einige Mitglieder durch einen befreundeten Rotary-Club aus Iserlohn und haben dieses übernommen.

Das Probejahr lief so zufriedenstellend, dass die Organisatoren erweitert haben und weitere Bezirke nach und nach hinzukamen. Bei diesem Projekt geht es um Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund. Diesen wird geholfen, die deutsche Sprache spielerisch zu erlernen.

Die Kinder lernen wie von selbst

Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren werden von Scouts betreut und mit Hilfe von altersgerechten Spielen und Büchern passiert das Lernen nebenbei fast wie von selbst.

Seit 2010 gibt es dieses Angebot auch in Neuenrade und im Schnitt sind es immer 15 geförderte Kinder und zehn Scouts, die diese Kinder betreuen. Die Scheu bei manchen Eltern ist zum Teil noch groß, da geförderte Kinder einen Eintrag auf dem Zeugnis bekommen. Jedoch bedeutet es 40 Wochen geförderte Sprachvermittlung im Jahr.

Udo Renvert blickte auf zehn Jahre zurück.

Die Kosten werden zu 50 Prozent vom Rotary-Club übernommen. Die Eltern tragen somit einen Kostenbeitrag von 4 Euro pro Stunde. In Neuenrade unterstützt Sandra Horny, Leiterin der Stadtbücherei und Zelius, dieses Projekt und freut sich jedes Jahr darüber, wieder neue Scouts auszubilden, die diese Förderung übernehmen. 

Die Scouts sind überwiegend Schüler

Angesprochen werden überwiegend Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge neun und zehn der Hönnequell-Schule. Horny wünscht sich mehr Unterstützung im Bereich der Jugendarbeit, damit sie entlastet werde.

Spiele wie Memory oder ABC helfen beim Lernen. Im vergangenen Jahr hat der Club für „Sprache verbindet“ Kosten von 6000 Euro für Scouts übernommen und auch in diesem Jahr wird das Projekt fortgesetzt.

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