Neuauflage möglich?

Roosters-Fans ziehen Bilanz des Eishockey-Autokinos (mit Video)

Zwei Spiele der Iserlohn Roosters konnten Fans aus der Region jetzt auf einer großen Leinwand live verfolgen.
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Zwei Spiele der Iserlohn Roosters konnten Fans aus der Region jetzt auf einer großen Leinwand live verfolgen.

Der Balver Olaf Keul hat zusammen mit anderen Fans des Eishockey-Erstligisten Iserlohn Roosters zwei Live-Übertragungen auf die Leinwand eines Autokinos organisiert. Jetzt zieht er Bilanz. Und er denkt über eine Neuauflage nach.

Neuenrade – Olaf Keul, Organisator der beiden Liveübertragungen der DEL-Spiele der Iserlohn Roosters auf Baumarktparkplatz von Arens & Hilgert, ist sehr zufrieden mit der Aktion, die er zusammen mit seinem Fanclub „Exklusive Stehplätze“ initiiert hatte. Das Ziel der Aktion, den Eishockeyfans in der Region etwas zu gönnen und mit dem Erlös auch noch den Nachwuchs der Roosters zu fördern, ist unbestritten erreicht.

„Es war definitiv erfolgreich“, sagt Keul zufrieden. So kam für die Young Roosters auch noch die stattliche Summe von 1160 Euro zusammen. Der Erfolg hatte sich schon im Vorfeld abgezeichnet: Ruckzuck waren die beiden Events ausgebucht (wir berichteten). Jeweils 50 mit Roosters-Fans besetzte Autos konnten sich auf dem Arens & Hilgert-Parkplatz die Spiele gegen die Grizzlys (Wolfsburg) und die Fischtown Pinguins (Bremerhaven) anschauen – und es kam richtig Stimmung auf.

Beim zweiten Spiel am Dienstagabend gegen die Pinguine waren es sogar noch zwei Autos mehr, als zunächst geplant: „Die beiden zusätzlichen Fahrzeuge konnten wird auf dem großen Platz noch problemlos unterbringen.“ Und es gab zur Freude der Fans noch einen kleinen Videoeinspieler mit Roosters-Kapitän Torsten Ankert. Das alles gelang nur in Zusammenarbeit mit dem Equipment und der Manpower von Sauerland-Kino (SG Balve/Garbeck).

Vielleicht Neuauflage bei den Playoffs

Angesichts des Erfolgs überlegen Olaf Keul und seine Mitstreiter auch künftig Übertragungen in dieser Form anzubieten. „Mal schauen, was passiert, wenn die Roosters in die Play-offs kommen sollten“, sagt Keul, der sich aber auch eine Aktion am 7. März vorstellen kann, wenn die Iserlohn gegen Berlin spielen.

Im Auto und vor einer großen Leinwand konnten Roosters-Fans in Neuenrade zwei Eishockeyspiele verfolgen.

Doch so ein Event auf die Beine zu stellen, das gestalte sich nicht so einfach: Es gelte Sponsoren zu finden, denn ein größerer Kostenposten seien zum Beispiel die Gebühren, die bei der Bundesnetzagentur anfallen. Auch der Aufwand insgesamt sei nicht zu unterschätzen. Auf Nachfrage sagt Keul, das bei den Events jeweils rund 25 Helfer im Einsatz gewesen seien, für die laufende Organisation permanent fünf Personen. Auch Zubehör wie Grill, Thermoskannen, Ofen für den Punsch, W-Lan und Starkstrom – dafür habe man sorgen müssen. Generell das Projekt zu professionalisieren – davon hält Keul erst einmal nichts. Vor allem sollte es „für die Fans kostenneutral“ sein. Die seien ohnehin schon gebeutelt, weil sie die Dauerkarten schon bezahlt hätten. Und überhaupt – der Spaß stehe im Vordergrund.

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