Roland Liebig regiert das Affelner Schützenvolk

Roland Liebig (rechts) wird von Jörg Ratz beglückwünscht. ▪

NEUENRADE ▪ Mit diesem flotten Verlauf des Königsschießens hatte am Sonntagmorgen wahrlich niemand gerechnet. Gerade einmal 20 Minuten musste das Affelner Schützenvolk warten, bis der neue Regent der St. Petrus und Paulus Schützenbruderschaft feststand. Mit dem 30. Schuss machte Roland Liebig dem hölzernen Aar den Garaus, und ließ die Schützenbrüder und Zuschauer Auf der Stummel in lautstarken Jubel ausbrechen.

Schützenumzug durch Affeln

Schützenfest Schützenumzug Affeln

Neuer Regent der St. Petrus und Paulus Schützenbruderschaft in Affeln ist Roland Liebig. Ein Höhepunkt des Schützenfestes war der große Umzug.

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Dass der Königsvogel den „Einschlägen“ so rasch nachgeben würde, überraschte schon beim ersten Schuss. Der scheidende Regent Jörg Ratz legte zum Ehrenschuss an, und sicherte sich damit gleich die erste Insignie: die Krone. Zwar splittere bei einigen der folgenden Treffer das Holz mächtig, ein Flügel fiel, doch der Rumpf des hölzernen Federviehs schien standhaft zu bleiben. Und auch beim 25. Schuss, mit dem Roland Liebig den Apfel aus luftiger Höhe herabholte, stellten sich die Schützenbrüder und Zuschauer noch auf eine längere Wartezeit ein. Doch nur fünf Treffer später, schoss Roland Liebig die Königstrophäe samt zweitem Flügel und Zepter noch vor zehn Uhr ab.

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Schützenfest in Affeln

Am Nachmittag präsentierte sich der neue Regent mit seiner Königin standesgemäß in einem Festzug durch das Dorf dem Schützenvolk. Während dem neuen Königspaar das Wetter nicht gerade wohlgesonnen war, konnten die Amtsvorgänger am Samstag nach einem kurzen Schauer bei königlichem Sonnenschein während ihrer Parade zur Schützenhalle schreiten. Zahlreiche Affelner jubelten den Regenten samt Hofstaat zu, und folgten dem Festzug in die Festhalle, um gemeinsam mit Jörg Ratz und Sabine Fröndt ihre endenes Königsjahr zu feiern. Bei Kaffee und Kuchen sowie beim anschließenden Schützenball ließen hunderte das Paar hochleben und feierten bis in die frühen Morgenstunden – wie bereits tags zuvor.

Am Schützenfest-Freitag war mit einer ehrwürdigen Kranzniederlegung der Grünröcke am Ehrenmal das grün-weiße Hochfest eröffnet worden. Traditionell gedenken die Schützenbrüder hier den Gefallenen der beiden Weltkriege. Mit dem ebenfalls andächtigen, großen Zapfenstreich kehrte in der Schützenhalle Ruhe ein. Das Zeremoniell war aber auch Startschuss für die drei grün-weißen Festtage der Schützenbruderschaft. ▪ Von Susanne Riedl

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