Kultur

Reichlich Sofas für Jam-Sessions

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Zwei große lederne Sitzgelegenheiten wurde am Jugendzentrum an den Verein „Rock im Wohnzimmer“ übergeben. Inzwischen hat der Verein fünf Sitzmöbel und das ist noch nicht genug.

Neuenrade - Zwei „neue“ Ledersofas zogen am Mittwochnachmittag ins Neuenrader Jugendzentrum. Mitglieder des Vereins „Rock im Wohnzimmer“ spendeten die gemütlichen Sitzgelegenheiten für die gleichnamige Konzertreihe.

Zusammen mit den bereits vorher vorhandenen besitzt das Rock-im-Wohnzimmer-Team damit nun insgesamt fünf Sitzmöbel. Weitere Sofas sind jederzeit willkommen. Wer eines abzugeben hat, wird gebeten, sich bei dem Verein, der über die Rock-im-Wohnzimmer-Profile auf Facebook sowie bei Instagram erreichbar ist, zu melden. Der Künstler Bernard Reynaud wünscht sich allerdings Sitzlandschaften mit Stoffbezug, „denn ich möchte die Couchen mit Jugendlichen mit Graffiti verzieren und auf Leder hält die Farbe nicht“. Zum Hintergrund: Der Neuenrader Martin Schäfer griff bei seiner privaten Geburtstagsfeier vor 13 Jahren zur Gitarre und klampfte mit einem weiteren Gast ein paar Songs für seine Gäste. 

Jam-Charakter

Im vorigen Jahr wurde das so spontan ins Leben gerufene Rock-im-Wohnzimmer-Festival erstmals im Jugendzentrum an der Niederheide auf ein größeres Plateau gehoben. Kern der Veranstaltung ist der Jam-Charakter. Das heißt, es ist erlaubt und sogar ausdrücklich erwünscht, dass Besucher und Zuschauer mit den auftretenden Instrumentalisten ungeprobt und kurzentschlossen gemeinsam musizieren. Und in diesem Jahr wird es auch trotz Corona stattfinden, allerdings später als zunächst angedacht. „Wir denken an den Herbst“, erklärt Agnes Tramberend vom Jugendnetzwerk Neuenrade, welches gemeinsam mit dem gleichnamigen Verein für das Mitmach-Konzert verantwortlich zeichnet

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