Rindvieh tritt Beule in nagelneuen Streifenwagen

NEUENRADE ▪ Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde am Mittwochmorgen die Polizei nach Neuenrade gerufen. Eine freilaufende Kuh auf der B 229 in Höhe Haller Weg sollte eingefangen werden – das Rindvieh zeigte sich allerdings widerspenstig.

Der Polizei wurde gegen 7.40 Uhr eine freilaufende Kuh gemeldet. Erste Versuche, das Tier einzufangen, schlugen fehl, woraufhin die B 229 kurzfristig gesperrt wurde. Gemeinsam mit dem Besitzer und drei Helfern versuchten die Beamten, die Kuh in Richtung Wiese zu dirigieren. Da die Vierbeinerin zwischen der L 656 (Richtung Höllmecke) und B 229 hin und her marschierte, planten die „Einfänger“, sie einzukreisen. Das nahm diese allerdings zum Anlass, im richtigen Zeitpunkt ihren Unmut über die Aktion kund zu tun. Als sich ihr der Streifenwagen langsam näherte trat sie aus – das Resultat: Beule vorne rechts.

Doch auch der „Pferdekuss“ half der Streunerin nicht – mit vereinten Kräften gelang es den Zweibeinern, die Kuh mit Stöcken auf eine Weide zu treiben.

Im Übrigen handelte es sich bei dem Einsatzfahrzeug der Polizei um einen nagelneuen Streifenwagen, der erst am Dienstag seine „Dienste“ aufgenommen und gerade einmal 100 Kilometer auf dem Tacho stehen hat. Jetzt folgt die erste Reparatur – mit seinem Tritt in die Fahrzeugfront verursachte das Rindvieh einen Schaden in Höhe von 500 Euro.

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